Bündel mit Geldscheinen

„Das Land Tirol kennt die Einnahmen-Situation – Stichwort Steuereinnahmen – derzeit nicht genau, trotzdem greift der Landeshauptmann in die unterste Schublade und betreibt Panik-Mache bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landes. Er droht ihnen, dass die Schulden innerhalb von drei Jahren explodieren, von derzeit 200 Millionen Euro auf 1.000 Millionen Euro. Damit verunsichert Landeshauptmann und Personalreferent Platter die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes ohne Notwendigkeit und Nutzen“, erklärt LA Bernhard Ernst.

Sparen bei den großen Brocken – keine Alibiaktionen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist ein sparsamer Umgang mit dem Geld der Tiroler Steuerzahler selbstverständlich und notwendig. Allerdings soll das Land Tirol keine Alibiaktionen starten, sondern die wirklich großen Brocken anfassen und sich nicht mit Kleinigkeiten zufrieden geben.

„Natürlich haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes große Sachkenntnis und viel Erfahrung, aber von welchen Einsparungs-Beträgen geht Platter denn aus? Um wirklich massiv einzusparen, braucht es eine echte Verwaltungsreform. Da muss er Tabus angreifen, etwa den Landeschulrat und die Bildungsabteilung des Landes in eine so genannte Bildungsdirektion zusammenlegen. Genauso muss er teure und unnütze Doppelgleisigkeiten abschaffen, zum Beispiel zwischen der Agrarbehörde und der Landwirtschaftskammer”, meint LA Ernst.

 

Bedarfszuweisungen endlich öffentlich machen!

“Was kostet die Landesverwaltung wirklich? Die gesamte Förderkulisse des Landes gehört öffentlich gemacht. Wer bekommt welche Gelder und wofür? Allein aus politischen Motiven weigert sich die ÖVP-SPÖ Landesregierung beharrlich die Bedarfszuweisungen des Landes an die Gemeinden auf der Internetseite des Landes öffentlich zu machen. Wenn klar ist, welche Gemeinde wie viel wofür vom Land bekommt, sind die Bürgermeister nicht mehr am Gängelband der Landesregierung zu halten“, hält Klubobmann LA Ernst fest.

 

Platter stellt Prämien für Denunziantentum in Aussicht!

„Die Aufforderung des Landeshauptmannes und Personalreferenten zum Denunziantentum lehnen wir entschieden ab. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aufgefordert, sich gegenseitig zu bespitzeln und dafür ködert sie der Landeshauptmann und Personalreferent Platter mit Geldgeschenken, attraktiven Sachleistungen und der Aussicht auf Sonderurlaub. Das ist nicht Mitarbeiter-Motivation, sondern Mitarbeiter-Destruktion. Das fördert nicht das Miteinander, sondern das Gegeneinander“, stellt LA Ernst klar.