Geld Brieftasche

Wie nicht anders zu erwarten, hat sich SPÖ Bundesministerin Bures mit der Forderung nach Erhöhung der Unterinntalmaut um bis zu 25% zur Bezahlung des Milliardenprojektes Brenner Basistunnel gegen die ÖVP-SPÖ Landesregierung unter Landeshauptmann Platter durchgesetzt.

Platter und die Unterinntalmaut: Versprochen – gebrochen!

„Die Geister, die er gerufen hat, wird Platter jetzt nicht mehr los. Allerdings, zahlen müssen Platters teure Geister die Tiroler Steuerzahler. Er wollte das Milliardenprojekt Brenner Basistunnel auf Biegen und Brechen haben, weil er sich einen politischen Erfolg davon erhofft hat, jetzt müssen die Tiroler dafür tief in die Tasche greifen. Zum einen mit 190 Millionen Euro Direktzahlungen für den Brennertunnel zum anderen über die stufenweise höhere Maut im Unterinntal. Platter hat versprochen, dass für die Tiroler Steuerzahler mit der 190 Millionen Euro Beteiligung alles abgedeckt sei, er hat sein Wort gebrochen. Mit dem Belastungs-Paket über die Unterinntalmaut wird es für die Tiroler auf Jahre und Jahrzehnte viel teurer werden“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Tiroler zahlen die doppelte Zeche: Mehr für BBT, mehr für Güter!

“Die heimische Wirtschaft wird die höhere Maut eins zu eins an die Tiroler Bürger weitergeben, sie werden Platters-Mautgeschenk für den Brenner Basistunnel über höhere Endpreise für die transportierten Produkte bezahlen. Die Tiroler zahlen die Zeche, obwohl sie österreichweit die schlechtesten Einkommen haben und am meisten fürs Leben und Wohnen zahlen müssen“, ärgern LA Dinkhauser Platters neue Belastungen für die Bürger.

Schwarz-rote und rot-schwarze Verkehrspolitik als Trauerspiel!

„Eine reine Beruhigungspillen und politische Augenauswischerei sind die Aussagen von Bures, Platter und Gschwentner, wonach den betroffenen Frächtern beim Umstieg auf neueste LKW geholfen werde. Die meisten Frächter steigen deshalb nicht um, weil es sich mit ihren viel kürzeren Fahrten wirtschaftlich nicht rechnet. So hoch kann die Umrüstungsprämie gar nicht sein. Wie viel Geld steht denn konkret für diese Prämie zur Verfügung? Einmal mehr zeigt sich, wie isoliert die Verkehrspolitik im Land und im Bund agiert. In Tirol wird die Maut erhöht, mit Italien und Deutschland wird irgendwann hinterher gesprochen, genauso läuft es beim BBT, auch dort sind etwa die Zulaufstrecken in Italien und Deutschland absolut nicht absehbar“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.