Vater mit Kind
„Landeshauptmann Platter gibt sich schnell zufrieden. Jetzt feiert er schon die Verschiebung des Endes der Einheimischen-Tarife um ein Jahr als Erfolg. Nicht 2010, sondern 2011 müssen die Tiroler mehr für die Lifte zahlen. Das, obwohl sich die Tiroler laut OGM Studie mit einem durchschnittlichen Jahres-Nettoeinkommen von 14.049€ am wenigsten von allen Österreichern leisten können. Das, obwohl die Familieneinkommen in Tirol um 3.000€, die Einkommen von AlleinerzieherInnen gar um 6.000€ unter dem Österreich Durchschnitt liegen. Skifahren oder der Besuch im Schwimmbad dürfen für die Tiroler Familien aber nicht zum Luxus werden. Erst recht, wenn rund 15.000 Tiroler von Arbeitslosigkeit und rund 10.000 von Kurzarbeit betroffen sind. Eine leistbare und sinnvolle Freizeitbeschäftigung ist besonders für die rund 3.000 arbeitslosen Jugendlichen wichtig!“, sagt LA Bernhard Ernst.

Gipfel mit Seilbahnern einberufen, Gesamtstrategie vorlegen!

„Landeshauptmann Platter ist säumig! Er soll einen Gipfel mit Tirols Seilbahnunternehmen einberufen und eine langfristige Gesamtstrategie vorlegen. Schon im April hat er angekündigt mit den Touristikern zu verhandeln, jetzt Monate danach ist offenbar keinen Schritt weiter. Wo ist übrigens die ÖVP Wirtschafts- und Familienlandesrätin? Bis heute kenne ich keine einzige Initiative von ihr für die Tiroler Familien, die sie in Kooperation mit der heimischen Wirtschaft umgesetzt hat. Andererseits kein Wunder für jemand, der Familien- und Kinderarmut negiert!“, so LA Ernst.

Vorschlag Liste FRITZ: Leistbares Modell REGIOCARD plus

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat schon im Herbst vergangenen Jahres das Modell der REGIOCARD plus vorgeschlagen. Es sieht die Ausweitung der Tirol Regiocard des Tiroler Oberlandes in drei Schritten auf ganz Tirol vor: Erstens eine REGIOCARD für ganz Tirol. Zweitens eine REGIOCARD PLUS für das Oberland plus Innsbruck oder das Unterland plus Innsbruck. Drittens drei regionale Karten: Die REGIOCARD Oberland mit Außerfern. Die REGIOCARD Innsbruck und REGIOCARD Unterland mit Osttirol. Die Hälfte der Bevölkerung – etwa 300.000 Menschen – lebt im Tiroler Zentralraum. Der Großteil – etwa 90% – der Sommer- und Winter-Sportaktivitäten werden aber im Umkreis von 50 km vom Wohnort entfernt unternommen. Diese Initiative haben ÖVP und SPÖ im Landtag abgelehnt! (anklicken & lesen)

ÖVP und SPÖ haben leistbare REGIOCARD plus im Landtag abgelehnt!

„Mit dem Modell der REGIOCARD plus können die Tarife gestaffelt werden und die Bürger zu leistbaren Preisen in ihrer Umgebung ihren Freizeitaktivitäten nachkommen. Gleichzeitig profitieren die vielen regionalen Einrichtungen davon, dass sie Gäste und Einheimische benützen. LH Platter redet zwar von Tirol als Familien freundlichstem Land, aber neue Ideen werden einfach abgelehnt. Eigene Vorschläge gibt es über Monate keine. Ich bin für jedes Modell offen, auch die Landesregierung sollte für neue Ideen von Bürgern, etwa der Kundenkarten-Idee, offen sein und die Bürger nicht im Kreis schicken!“, meint LA Ernst.