Geldscheine

„Die heute von der ÖVP-SPÖ Landesregierung beschlossene Neuregelung der Managergehälter ist eine schallende Ohrfeige für die Bürger Tirols. Die Einen, die Steuern zahlen, müssen den Gürtel immer enger schnallen und die Anderen, die die Landesbank an die Wand gefahren oder ehemalige ÖVP-Landesräte um 18.000 Euro als Berater angestellt haben, genießen Narrenfreiheit bei den Bezügen. Das ist durch nichts zu rechtfertigen. Der Gehalt eines Landeshauptmannes von 15.000 Euro brutto monatlich hat zu genügen, alles andere ist maßlos!”, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Bürger unterstützen statt Traumgagen für Manager in Landesunternehmen bezahlen!

“Es ist die Aufgabe des Landeshauptmannes in einem Land mit den geringsten Einkommen auf jene zu schauen, die sich nicht selber helfen können. Es ist Platters Aufgabe sicherzustellen, dass sich die Einkommen der Tiroler bessern und die Familien Unterstützung bekommen und nicht dass jene an der Spitze der geschützten Werkstätten von TIWAG und HYPO weiter aufgebessert werden. Wo bitte stehen denn die TIWAG, die HYPO und die Tigewosi im Wettbewerb? Ein einzelner HYPO-Vorstand ist unter Platter mit rund 400.000 € in den Urlaub geschickt worden. Ob bei der TIWAG für die Cross Border Geschäfte oder bei der HYPO für den größten Wertberichtigungsbedarf aller Zeiten – keiner von denen übernimmt dann, wenn es brennt, die Verantwortung“, kritisiert LA Fritz Dinkhauser die Regelung bei den Managergehältern in Landesunternehmen scharf.

Echte Transparenz heißt: Mangergehälter offenlegen!

„Wir wollen keine Manager-Hetzjagd und wir bekennen uns dazu, dass Leistung ordentlich bezahlt wird. Aber wenn die Landesregierung schon Traumgagen auf Steuerzahlerkosten bezahlt, dann sollen es die Steuerzahler auch wissen dürfen. Es ist offen zu legen, was die Manager in Landesunternehmen jetzt verdienen und an Boni kassieren. Und es ist offenzulegen, was sie künftig verdienen und wie viel weniger das sein wird! Auf diese Vorher-Nachher-Liste haben die Bürger ein Recht”, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Es braucht Komplettübersicht aller Landesunternehmen!

“Wir verlangen auch echte Transparenz für alle Landesunternehmen sowie deren Tochtergesellschaften. Statt der derzeitigen Geheimhaltung – aus dem Beteiligungsbericht ist wenig zu erfahren – braucht es eine Komplettübersicht über alle Unternehmen, an denen das Land Tirol beteiligt ist. Platter hat die Menschen zu vertreten. Was er für die TIWAG- und HYPO-Manager ausgibt, geht für soziale Aufgaben, Bildung, Kinderbetreuung und für die Förderung der Gemeinden ab. Das ist gefühllose Politik an den Sorgen und Nöten der Menschen vorbei“, meint Fritz Dinkhauser.