Pflege alte Frau

„Es zeigt sich immer mehr, ÖVP und SPÖ schaffen es nicht die Zukunftsprobleme dieses Landes zu lösen. Ob leistbares Wohnen, Bildung, Armutsbekämpfung oder Pflege – die sozialen Probleme türmen sich wie Berge auf. So wird das Land ein Pflegefall!”, stellt LA Fritz Dinkhauser fest.

Zukunftsproblem Pflege ernsthaft angehen statt aufschieben!

“SPÖ Landesrat Reheis hat Lösungen aufzuzeigen, der Befund der Arbeiterkammer ist wichtig und bestätigt den katastrophalen Zustand im Land. Das Pflegeproblem schieben Reheis & Co auf, sie gehen weder den Ausbau der Sozialsprengel, der mobilen Pflege daheim oder die Einführung einer Pflegeversicherung ernsthaft an. Wer zu Hause bleibt und Angehörige pflegt, braucht ordentliche finanzielle Anreize. Was ÖVP und SPÖ derzeit anbieten, sind halbherzige Lösungen, sie gehen nicht an die Substanz. Die Landesregierung soll einen Pflegegipfel einberufen und zusammen mit dem Gemeindeverband, den Sozialpartnern und den Fachleuten, etwa der Pflegewissenschaften an der UMIT, Lösungen präsentieren“, verlangt LA Dinkhauser.

 Neue Pflegeheime allein, sind zu wenig und verschärfen das Pflegeproblem sogar noch!

„Weitere 660 Pflegebetten sind laut LR Reheis in Planung, obwohl es schon derzeit zu wenig Pflegepersonal und zu wenig finanziellen Mittel gibt. So verschärft die Landesregierung das Problem noch mehr. Es droht der Pflegekollaps, wenn ÖVP und SPÖ, insbesondere der zuständige Landesrat Reheis, weiterhin nur einseitig am Pflegeproblem werkeln. Es ist die Aufgabe des Soziallandesrates, Mittel zur Verfügung zu stellen. Es ist die Aufgabe der ÖVP-SPÖ Landesregierung eine soziale Priorität zu setzen. Es ist ihre Verantwortung für die Menschen in Tirol“, erklärt LA Dinkhauser.

Debatte um langfristige Absicherung der Pflege dreht sich im Kreis!

„Die Diagnose ist klar, aber es fehlen die Therapieschritte! Es gibt zu wenig mobile Pflege, daher braucht es immer mehr Pflegebetten, aber für die gibt es zu wenig Pflegepersonal. Schnell mehr Mitarbeiter für die Pflege auszubilden, hilft nur bedingt, weil nicht gewährleistet ist, dass diese Menschen tatsächlich im Pflegebereich arbeiten. Ein Grund dafür ist der unmenschliche Minutenschlüssel, der die zu Pflegenden und das Pflegepersonal verzweifeln und die Mitarbeiter immer öfter den Job wechseln lässt. All das wissen wir seit Jahren, aber offenbar ist die Landesregierung lösungsresistent. Die zu Pflegenden werden immer mehr, die Pflegekosten explodieren, am System aber ändern die Zuständigen nichts. Platter, Reheis & Co. sind gefragt und dürfen nicht mehr länger zuschauen“, stellt LA Dinkhauser klar.