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Das Reformpapier zur Parkraumbewirtschaftung in Innsbruck sieht vor, den Tarif in der Innenstadt von bisher 50 Cent pro halber Stunde auf 1 € pro halber Stunde hinauf zu schrauben. Außerdem soll die Gebührenpflicht statt bisher bis 19.00 Uhr künftig bis 22.00 Uhr gelten und zwar von Montag bis Samstag. Die Innsbrucker Stadtpolitik erwartet sich Mehreinnahmen von rund 3 Millionen €.

Städtische Geldbeschaffungsaktion als Bürgerabzocke!

„Die Stadtpolitik in Innsbruck ist gut beraten, sich zu überlegen, was sie eigentlich will? Eine reine Geldbeschaffungsaktion auf dem Rücken der Innsbrucker und Tiroler ist ein Anschlag auf die Bürger und eine solche nächste Runde im Abzocken werden die Bürger nicht akzeptieren”, meint Fritz Dinkhauser, selbst gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Innsbruck.

Teurere Parktarife treffen Innsbrucker und Tiroler!

“Die angedachte Verteuerung der Parktarife trifft nicht nur die Innsbrucker, sondern auch all jene, die täglich in die Landeshauptstadt einpendeln oder einpendeln müssen. Sie kommen zum Arbeiten, zum Einkaufen und zum Weggehen. Die Stadt Innsbruck lebt in hohen Maße von diesen tausenden Tirolern, eine städtische Geldbeschaffungsaktion auf ihrem Rücken darf es nicht geben!“, erklärt LA Dinkhauser.

Folgen für Wirtschaftsstandort Stadt!

„Wer nicht will, dass die Innenstadt wirtschaftlich tot ist und alle ins DEZ fahren, der muss sich die Sache grundsätzlicher anschauen. Eine empfindliche Verteuerung der Parktarife gefährdet auch den Wirtschaftsstandort Stadt. Wenn es oberirdisch teurer wird, ist die Folge, dass die Parkgaragen dann mit dem Preis nachziehen. Genau das Gegenteil müsste aber im Interesse der Stadtpolitik liegen, nämlich die Wiedereinführung der Gratis-Parkstunde und eine Minuten genaue Abrechnung in den Tiefgaragen. Darauf müsste die Stadtpolitik vehement drängen bzw. dies verhandeln”, so Dinkhauser.

Durchdachtes Gesamtkonzept fehlt!

“In ein durchdachtes Gesamtkonzept gehört auch der öffentliche Nahverkehr samt verbessertem Angebot für Pendler und besserer Abstimmung mit dem Verkehrsverbund eingebunden sowie die Möglichkeit von Park & Ride Angeboten geprüft. Parktarife und Verkehrskonzepte sind ein empfindliches Gebiet in Innsbruck, damit hat schon einmal einer Schiffbruch erlitten“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.