SkiliftNach einem Besuch der Firma Villgrater Natur werden die Landtagsabgeordneten Fritz Dinkhauser und Klubobmann Bernhard Ernst sowie FRITZ-Bundesrat Stephan Zangerl heute einen Lokalaugenschein im Kleinstskigebiet Dorfberglift in Kartitsch vornehmen.

Skifahren für jeden möglich machen!

„Kleinstskigebiete sind für die Region strukturpolitisch wichtig, sie einfach sterben zu lassen, wie dies Wirtschaftskammerpräsident Bodenseer jüngst vorgeschlagen hat, halten wir für falsch. In Kleinstskigebiete lernen Kinder Ski fahren, sie sind gerade für Familien leistbar! Ski fahren darf nicht zum elitären Luxusgut werden, das wäre auch für den Tiroler Tourismus der falsche Weg. Für die Unterstützung von Klein- und Kleinstskigebieten, wie Kartitsch oder Obertilliach, wird es öffentliche Gelder brauchen”, betonen LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann Bernhard Ernst.

Platzhirschen auf die Finger schauen

“Wir fordern aber mehr Transparenz und Kontrolle. So wollen wir wissen, wie viel die Osttirol Invest, die mit öffentlichen Mitteln gespeist wird und im Landesbesitz steht, für touristische Infrastruktur jährlich bereitstellt. Wir wollen wissen, wohin und an wen die zinsgünstigen Darlehen fließen. Ein Quasi-Monopol auf diese Gelder und völlige Geheimhaltung der Politik ist untragbar. Unsere diesbezügliche Anfrage hat ÖVP Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf mit Verweis auf Datenschutz und Betriebsgeheimnisse abgeblockt, das werden wir nicht hinnehmen. Jeder Platzhirsch braucht einen Aufsichtsjäger!“, stellen LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann Bernhard Ernst klar.

Freizeitticket – Chance für Osttirol

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol stellt den Bürgervorschlag nach einem regionalen, leistbaren und ganzjährigen Osttiroler „Freizeitticket“ zur Debatte. Die Politik kann die Idee forcieren, die Unternehmen und der Tourismus sie umsetzen.

„Ein leistbares, ganzjähriges Freizeitticket für Einheimische und Gäste gibt es derzeit in Osttirol nicht. Osttirol ist bei den Winterangeboten derzeit ein Anhängsel Nordtirols über die Snowcard oder Kärntens über die Osttirol-Kärnten Karte. Dazu gibt es einzelne Ansätze im Sommer, aber eben nichts Ganzjähriges. Mit den Bergbahnen, Sommerrodelbahnen, tollen Museen sowie Hallen- und Freibädern oder Badeseen ist eine Perlenkette an Angeboten da, viele auch mit öffentlichen Geldern unterstützt. Beispiele in Nordtirol zeigen, dass solche Angebote erfolgreich sind, und etwa für kleine Skigebiete eine Chance bieten, indem Marketingkosten getragen werden, die sich die Kleinen nie leisten könnten. Osttirol hat mit rund 50.000 Einheimischen und rund 1,9 Millionen Nächtigungen, davon mehr als 1 Million im Sommer, genug Potential für ein solches Freizeitticket. Ich meine, dass auch die Familie Schultz als gute Geschäftsleute daran Interesse haben könnten“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.