Zoller-Frischauf beim Konditor

„Zoller-Frischauf zeigt erneut, dass sie kein Gefühl für die Nöte und Sorgen der Menschen und schon gar keine modernen Ideen für Tirols Wirtschaftspolitik hat. Sie hat hoffentlich nicht im Ernst gemeint, mit 18,4 Millionen Euro die Tiroler Wirtschaft gerettet zu haben. Ihr Ja zur Gruppenbesteuerung und ihr Nein zur Erbschaftssteuer offenbaren ihr fehlendes Gefühl für ein gerechtes Steuersystem”,erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

ÖVP Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf erklärt die Wirtschaftskrise in Tirol für beendet.

  • Obwohl im Juli in Tirol 12.704 Menschen ohne Arbeit waren, darunter 2.366 junge Tiroler bis 24 Jahre
  • Dazu kommen jährlich 1.000 junge Tiroler ohne Schul- und Berufsabschluss
  • 2.000 Lehrlinge, die ihre Lehre abbrechen,
  • und mehr als 10.000 Tiroler Jugendliche ohne Hauptabschluss.

Energiepolitik – Fehlanzeige!

“In punkto Energiepolitik verunsichert sie die Tiroler, wenn sie Energieverlässlichkeit verlangt. Gerade so, als würden in Tirol alle paar Stunden die Lichter ausgehen, weil uns der Strom fehlt. Auch ihr 100%-Bekenntnis zur Wasserkraft zeugt von ihrer Ideenlosigkeit und ist offenbar am Schreibtisch in ihrem Büro in Innsbruck entstanden, sicher nicht in den Tälern vor Ort bei den von den Großbauvorhaben betroffenen Tirolerinnen und Tirolern“, stellt LA Ernst fest.

Wirtschaftspolitisches Konzept fehlt – Wirtschaftsleitbild Tirol liegt auf Eis!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol vermisst ein zukunftsweisendes, wirtschaftspolitisches Konzept für das Land. Trotz zahlreicher Aufforderungen im Landtag herrscht Stillstand in Sachen Wirtschaftsleitbild. 10%-iges Kürzen mit dem Rasenmäher ist kein Konzept, sondern offenbart die pure Ideenlosigkeit.

Aus Sicht von LA Bernhard Ernst gibt es genügend Ideen für Tirols Wirtschaft. Eine unvollständige Aufzählung:

  • Erste zentrale Herausforderungen für die Tiroler Wirtschaftspolitik sind der verstärkte Einsatz von erneuerbaren Energien sowie ein Großoffensive im Bereich der thermischen Sanierung von Gebäuden. Hier hat das Land bei öffentlichen Gebäuden mit positivem Beispiel voranzugehen
  • Zweitens sind Rahmenbedingungen für moderne kreative Unternehmen vorzugeben, die etwa Breitband-Internetverbindung für alle Tiroler in allen Bezirken sicherstellen.
  • Drittens brauchen wir eine Vermarktungsplattform für die 35.000 Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe. Sie sind das Rückgrat und Herzstück der Tiroler Wirtschaft.
  • Viertens ist viel mehr Transparenz bei der Wirtschaftsförderung des Landes nötig, wer erhält welche Förderung nach welchen Kriterien?
  • Fünftens rege ich bei Förderungen ein One-Stop-Shop-Prinzip, also eine zentrale Anlaufstelle, gerade für die Klein- und Mittelbetriebe an. Dort kann ihnen bei arbeitsrechtlichen, gewerberechtlichen oder finanzrechtlichen Fragen schnell und unkompliziert weitergeholfen werden.