Rettungswagen im Einsatz

Die Rettungsdienst-Gesellschaft berät im Jahr zwei nach Ausschreibung des Tiroler Rettungswesens derzeit darüber, ob sie Insolvenz anmelden muss. Ein Millionen-Minus steht zu Buche, die Zeit zum Handeln drängt.

Mediales:

ÖVP hat Rettung über den Tisch gezogen – Rettungsführung hat das zugelassen!

“Die Rettung ist nicht irgendein Verein, sondern erfüllt eine unersetzliche Aufgabe für die Gesellschaft. Wenn die Rettungs-Gesellschaft jetzt über eine Insolvenz beraten muss, brennt der Hut lichterloh. Rund sechs Millionen Euro fehlen für das heurige Wirtschaftsjahr. Die Funktionäre der Rettung haben sich über den Tisch ziehen lassen und ein Angebot zu einem politischen Preis abgegeben, von dem klar war, dass er die Leistungen nicht abdecken wird”, sind LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann LA Bernhard Ernst überzeugt.

RK-Bezirksstellen haften für Millionen-Minus, ÖVP gefährdet Gesundheitsversorgung!

“Für das Millionen-Minus der Rettungs-Gesellschaft haften die Bezirksstellen und schlussendlich die ehrenamtlichen Mitarbeiter. Bei der Rettung arbeiten hervorragende Leute an der Front, aber leider Schwächlinge in der Landesführung. Das Rote Kreuz haben viele Engagierte seit 1945 aufgebaut, jetzt drückt es die Platter-ÖVP an die Wand. Geschädigt sind die Mitarbeiter, die mehr als 4.000 Freiwilligen, die Patienten und alle Tiroler Steuerzahler! Die Verantwortung für das Rettungsdesaster trägt ÖVP-Landesrat Tilg, der jetzt die Wahl zwischen dem Konkursgericht und dem Strafgericht hat“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Bei Nicht-Lösung des Rettungsdesasters werden Konsequenzen schlagend:

  1. Einberufung eines Sonderlandtages Anfang September (10 Abgeordnete notwendig) mit Einbringung eines Misstrauensantrages gegen ÖVP-Landesrat Bernhard Tilg (einfache Mehrheit, 19 Abgeordnete)
  2. Unabhängige Evaluierung durch Fachleute, was das Tiroler Rettungswesen wirklich kostet

ÖVP-Landesrat Tilg hat unser Vertrauen verloren!

“Wir haben das Vertrauen in ÖVP-Landesrat Tilg verloren. Er hat die europaweite Ausschreibung vom Zaun gebrochen und er hat den dänischen Konzern Falck eingeladen, in Tirol mitzubieten, um das Rote Kreuz unter Druck zu setzen. Die Anwälte des unterlegenen Mitanbieters Falck beobachten genau, ob sie die Ausschreibung rechtlich kippen können”, erläutert LA Bernhard Ernst.

Hintergrund & Wissen:

Zitate TGKK-Direktor Arno Melitopulos:

  • „Die Lösung, die jetzt auf dem Tisch liegt, ist auf jeden Fall teurer.“
  • „Die Ausschreibung des Rettungswesens mag juristisch wichtig gewesen sein, die klügste Entscheidung war es sicher nicht.“

ÖVP-Politik hat Rettungswesen schlechter und teurer statt besser und billiger gemacht!

“Wir haben davor gewarnt, dass die ÖVP-Politik das Rettungswesen schlechter und teurer statt – wie versprochen – besser und billiger macht. Was uns die ÖVP als Miesmacherei ausgelegt hat, bestätigt heute auch der Direktor der Gebietskrankenkasse. Das Rettungswesen ist teurer und schlechter geworden! Wenn Tilg die Gesundheitsversorgung nicht sicherstellt und es zum Sonderlandtag samt Misstrauensantrag kommt, ist die SPÖ gefordert. Sie muss Farbe bekennen, ob sie der ÖVP weiterhin die Schleppe trägt oder sich auf die Seite der Patienten, Mitarbeiter, Freiwilligen und Steuerzahler stellt“, erklärt Klubobmann LA Bernhard Ernst.