Ein Zug der ÖBB

Direktzug: Nach JA aus Südtirol, NEIN von ÖVP und Grünen!

ÖVP und Grüne haben heute im Landtagsausschuss beschlossen, den gemeinsamen Oppositionsantrag für die Wiedereinführung des Direktzuges Lienz-Innsbruck auszusetzen und damit so lange nicht zu behandeln, bis ein Bericht dazu vorliegt. Sie ignorieren damit das einstimmige JA des Südtiroler Landtages!

“Diese Landesregierung ist unwillig und nicht lernfähig. Obwohl alle Südtiroler Parteien für den Direktzug gestimmt und ihre finanzielle Beteiligung zugesagt haben, bleiben ÖVP und Grüne stur. Wozu soll es noch einen Bericht brauchen? Die Fakten sind seit Monaten bekannt und x-mal durchgekaut”, stellen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Osttirol-Bezirkssprecher Markus Sint fest.

Bericht im Basics zum Direktzug Lienz-InnsbruckZum Nachlesen:

Die Zeit für die Wiederbestellung drängt

“Wenn ÖVP und Grüne den gemeinsamen Oppositionsantrag heute wieder auf den St. Nimmerleinstag verschoben haben, dann handeln sie massiv zum Nachteil der Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung. Mit ihrer Blockadepolitik lassen sie so viel Zeit verstreichen, bis sich eine rechtzeitige Bestellung des Direktzug Lienz-Innsbruck für den Fahrplanwechsel 2014/2015 nicht mehr ausgeht”, weiß Andrea Haselwanter-Schneider.

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint vor dem DirektzugÖVP und Grünen fehlt der politische Wille!

“Die Damen und Herren von ÖVP und Grünen sind politisch zu feig, den Direktzug-Antrag abzulehnen, aber ihnen fehlt gleichzeitig der politische Wille, für die Wiedereinführung des Direktzuges zu arbeiten. Was bleibt ist die Frustration der betroffenen Menschen über die Politik in Tirol, die nicht imstande und willens ist, einen Direktzug wieder auf Schiene zu bringen!”, zeigen sich Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Osttirol-Bezirkssprecher Markus Sint über die Blockadepolitik von ÖVP und Grünen schwer verärgert.

Verhöhnung der betroffenen Bevölkerung

Eine Frechheit sind für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol die zynischen und arroganten Aussagen der Gün-Politiker im heutigen Landtagsausschuss sowie das fehlende Engagement der Osttiroler ÖVP-Abgeordneten.

“Landesrätin Felipe ätzt, die Osttiroler könnten sich natürlich alles wünschen, gerne auch ein Railjet-Verbindung. Aber sie als Landesrätin müsse alle Tiroler gleich behandeln und andere Bezirke hätten auch keine Direktverbindung. Und der Grün-Abgeordneter Weratschnig meint sogar, umsteigefreie Zugverbindungen seien eh nicht mehr modern. Es ist eine Frechheit, dass sich die Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung von den Grün-Politikern für dumm verkaufen lassen muss. Steixner von der ÖVP hat den Direktzug abgeschafft, Platter und Felipe blockieren seine Wiedereinführung. Die direkte, umsteigefreie Zugverbindung scheitert einzig am politischen Nicht-Wollen von Platter und Felipe, an den untätigen Osttiroler ÖVP-Abgeordneten Kuenz und Mayerl und an den Abgeordneten von ÖVP und Grünen”, halten Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint fest.

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