„ÖVP und SPÖ zeigen ihre Feigheit und Angst vor der Verantwortung, indem sie den Dringlichkeitsantrag zur UMIT ablehnen und so eine notwendige Debatte vom gewählten demokratischen Gremium fernhalten. Mit der Diskussionsverweigerung zur Landesuniversität UMIT beschädigen sie den Landtag und zeigen, wie sie die Demokratie in Tirol verstehen. Der nächste Offenbarungseid für Platter, Tilg, Gschwentner & Co.“, stellt LA Fritz Dinkhauser fest. 

Millionen an Steuergelder für Landesuniversität UMIT – Bürger haben Recht auf öffentliche Debatte!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol erinnert die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ daran, dass die Probleme an der Landesuniversität UMIT mit Diskussionsverweigerung nicht zu beseitigen und die Unsicherheiten für die Mitarbeiter und Studierenden nicht zu beenden sind.

„An die Landesuniversität UMIT sind seit ihrem Bestehen Millionen an Steuergelder geflossen. Derzeit unterstützen die Tiroler Steuerzahler die UMIT jährlich mit rund 3 Millionen Euro. Wenn die Probleme der 100% im Besitz des Landes und damit der Bürger stehenden Landesuniversität nicht öffentlich im Landtag debattiert werden, wo und wann dann? Wie üblich hinter verschlossenen Türen? Die Landesregierung übernimmt die Interessenvertretung nur stellvertretend für die zahlenden Bürger. Für die UMIT ist der ehemalige Rektor und heutige Wissenschaftslandesrat, Bernhard Tilg, zentral verantwortlich. ÖVP und SPÖ wollen sich mit der Diskussionsverweigerung im Landtag schützend vor ÖVP Landesrat Tilg stellen. Platter & Gschwentner geht es um eine Machtfrage, nicht um eine Bildungsfrage!“, erklärt LA Dinkhauser.

ÖVP & SPÖ verweigern Debatte zur UMIT im Landtag, um ÖVP Landesrat Tilg zu schützen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol steht Ex-Rektor Tilg in der vollen Verantwortung. Das belegt der von Tilg unterschriebene Kooperationsvertrag mit der deutschen Fachhochschule, der das Doktoratsstudium Gesundheitswissenschaften erst zum Massenstudium gemacht hat. Das belegt auch ein Schreiben des Akkreditierungsrates, das eine „prekäre“ Betreuungssituation in seiner Zeit als Rektor festhält.

„Tilg ist voll verantwortlich, er hat Aufklärung und Rechtfertigung vor dem Landtag zu liefern. Es ist unverständlich, wieso die SPÖ lieber den Ex-Rektor Tilg schützt als die hunderten Mitarbeiter und mehr als 1.000 Studierenden. Es ist ein Armutszeugnis für den Landtag und ein Armutszeugnis für die Tiroler Demokratie, wenn ÖVP und SPÖ die Diskussion über das 100% Eigentum des Landes und damit aller Tiroler verweigern. Platter, Gschwentner und Co. machen es wie bei den anderen Landesunternehmen, TIWAG und Hypo Tirol, sie blockieren die öffentliche Debatte nach dem Motto aussitzen und durchtauchen“, sagt LA Dinkhauser.