Rettungseinsatz mit Hubschrauber und Rettungswagen
„Tirol kann stolz sein auf eines der besten Notarztsysteme Österreichs und Europas. Laut Zahlen des Landes leisten allein die Notarztfahrzeuge am Boden jedes Jahr in Tirol mehr als 23.000 Einsätze. Das sind rund 65 Notarzteinsätze pro Tag, ohne Hubschrauber-Einsätze. Dieses engmaschig geknüpfte Notarztsystem plant die ÖVP-SPÖ Landesregierung jetzt radikal zu beschneiden“, warnt LA Bernhard Ernst.

Tiroler Notarztsystem steht derzeit noch auf drei Säulen:
  • Niedergelassenen Ärzte versorgen die Bevölkerung in mehr als 10 Regionen Tirols.
  • 14 Notarzteinsatzstützpunkte von reutte bis Lienz.
  • Je nach Jahreszeit bis zu 15 Hubschrauber.

Geplanter Kahlschlag bringt schlechtere Notarztversorgung!Weil der Landesregierung die Angebote für das Notarztsystem im Zuge der Ausschreibung des Rettungsdienstes zu teuer waren, muss das Land die Notarztversorgung jetzt reorganisieren.

„Der noch geheime Plan des Landes sieht vor, künftig nur mehr 4 Notarztstützpunkte und nur mehr 6 Hubschrauber einzusetzen. Das Motto lautet ´Fliegen statt fahren´! Ein Unsinn, denn in der Nacht, bei Schlechtwetter, Gewitter, Sturm oder Föhn sowie bei dichtem Schneefall können die Hubschrauber nicht starten. Aber dann stehen nur mehr vier Notarzteinsatzfahrzeuge am Boden bereit”, erläutert LA Bernhard Ernst.
Zum Anschauen:
Nein zum geplanten Kahlschlag des Landes Tirol bei der Notarztversorgung!
“Wir lehnen diesen Plan ab, weil die Landesregierung damit die Akutversorgung der Tiroler Bevölkerung wie der Gäste radikal verschlechtert, sie zerschlägt das Notarztsystem und zu allem Überfluss macht sie es auch noch massiv teurer! Landeshauptmann Platter soll der Bevölkerung erklären, warum er diese gut funktionierende Notarztversorgung gefährdet!“, verlangt LA Ernst.
Forderungspaket der Liste FRITZ für gleich bleibende Versorgung der Bevölkerung!
Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fordert den Stopp der Ausschreibung zum Rettungsdienst und ein neues Rettungsgesetz, das sich am 2009 beschlossenen Vorarlberger Gesetz orientiert. Dort sind sowohl die Ehrenamtlichkeit als auch die heimischen Rettungsorganisationen gesetzlich verankert.
„Die ÖVP-SPÖ Landesregierung soll endlich mit Praktikern statt Beratern reden. Im Notarztwesen mit den niedergelassenen Ärzten, den Notarztstützpunktleitern, den Hubschrauber-Notärzten sowie mit den verschiedenen Rettungsorganisationen und auch mit der Berg -, Wasser- und Hölenrettung. Ihr Ziel, die Ausgaben für das Rettungswesen zu senken, hat die Landesregierung ohnehin schon verfehlt. Fest steht bereits jetzt, dass es wird für die Tiroler Bevölkerung teurer, dafür aber schlechter wird!“, sagt LA Ernst.