Im Rahmen der Mündlichen Anfragen zum Mai-Landtag wollte Fritz Dinkhauser nach vier Jahren Regierung Platter vier konkrete Rezepte zu den niedrigsten Einkommen in Tirol, zum teuren Wohnen und Leben und zur steigenden Armut vorgelegt bekommen.

ÖVP-SPÖ ohne klare Rezepte bei der Sozialpolitik!

„Rund 100.000 Tiroler sind armutsgefährdet, darunter 20.000 Kinder. Rund 40.000 Tiroler können sich das Heizen nicht leisten. Rund 14.000 Tiroler sind auf die Mindestsicherung angewiesen. Nirgends in Österreich ist das Wohnen und Leben so teuer wie in Tirol. Nirgends in Österreich, so schreibt es der Bundesrechnungshof, sind die Einkommen so niedrig wie in Tirol. Als Politik müssen wir all diesen Tirolern helfen, die sich nicht selber helfen können”, skizziert LA Fritz Dinkhauser das Anliegen der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol in Sachen Sozialpolitik.

Hintergrund & Wissen:

FRITZ-Initiativen gegen das teure Wohnen und Leben!

“Aber ÖVP und SPÖ lehnen unsere Initiativen im Landtag ab, ohne andere Hilfe für die Menschen umzusetzen. Das war so bei unserem 3-B-Konzept, mit dem Wohnen in Tirol um bis zu 30% günstiger werden kann, das war so mit unserem Vorschlag nach einem Sondertarif bei Strom und Gas für Wenigverdiener, kinderreiche Familien, Mindestpensionisten und Alleinerziehende. Platter und Co lehnen unsere Lösungsvorschläge ab und erklären nur wortreich, dass Tirol gut aufgestellt sei. Laut Platter fühlt sich die Landesregierung für die im Österreichvergleich niedrigsten Einkommen der Tiroler nicht zuständig. Es ist ein Armutszeugnis, wenn Platter berichtet, dass bei seinen Sprechstunden viele Menschen mit sozialen Problemen kommen. Das zeigt, dass es im Land ungerecht und unsozial zugeht!“, zeigt sich LA Fritz Dinkhauser enttäuscht.

FRITZ-Initiativen: Von ÖVP und SPÖ abgelehnt!

  • Wohnen finanzierbar machen: Tiroler Wohnbauförderung neu gestaltenABGELEHNT
  • Besttarif auf Strom und GasABGELEHNT

SPÖ redet soziale Probleme schön!

Armut„Der für die Wohnbauförderung zuständige SPÖ Landesrat macht unser Konzept schlecht, obwohl er es in knapp vier Jahren selbst nicht geschafft hat, Wohnen in Tirol günstiger zu machen. Die SPÖ ist stolz darauf, seit Jahren für die Sozialpolitik im Land zuständig zu sein, obwohl die Schere zwischen armen und reichen Tirolern Jahr für Jahr auseinander geht und laut neuen Studien 61% der Tiroler trotz Arbeit mit ihrem Einkommen nicht mehr oder nur mehr knapp auskommen”, unterlegt Fritz Dinkhauser sie soziale Frage im Land mit Fakten.

ÖVP-SPÖ: Statt Probleme anzupacken und zu lösen, werden Förderzuckerln verteilt!

“Laut SPÖ greift das soziale Netz, obwohl die Caritas mittlerweile 40.000 Tiroler ausmacht, die sich das Heizen nicht leisten können. Gas ist in den letzten drei Jahren um 20%, Strom um 13% gestiegen und anstatt das Problem über die beiden Landesgesellschaften TIWAG und TIGAS an der Wurzel zu packen, kündigt die Regierung an, den Heizkostenzuschuss pünktlich vor der Landtagswahl zu erhöhen. Der Zuschuss ist wichtig, aber er löst das Problem der betroffenen Menschen nicht. Aber dafür ist die Landesregierung gewählt, dafür ist sie verantwortlich, dafür hat sie die Fürsorgepflicht“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.