Aktion gegen teures Wohnen in Tirol

 ÖVP Landesrat Switak hat als Folge seiner Penthouse-Affäre – er wohnt in einer 150 m2 Penthouse-Wohnung von Liftkaiser Schultz um 800 € Miete – bekannt gegeben, dass er aus der Luxuswohnung ausziehen und 11.000 € spenden wird.

ÖVP Landesrat mit lupenreinem Schuldeingeständnis!

„Das ist ein lupenreines Schuldeingeständnis. Bedenklich ist aber, dass ÖVP Landesrat Switak die Luxuswohnung nicht räumt, weil er seine persönliche Befangenheit erkannt hat und sie beenden will, sondern er zieht nur aus, weil der politische und mediale Gegenwind für ihn und die Partei so stark ist”, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst klar.

Switaks 11.000 €-Spende: Ein politischer Fehler folgt auf den nächsten…

“Switak gesteht einen politischen Fehler ein und macht gleich den nächsten oder wie soll man seine 11.000 Euro Spende sonst bewerten. Er meint, sich mit 11.000 Euro, immerhin mehr als 150.000 Schilling, freikaufen zu können. Fest steht, Switak ist für das wichtige Amt eines Raumordnungs- und Finanzlandesrates, als oberster Personalchef des Landes Tirol und als Aufsichtsrat des größten Landesunternehmens TIWAG untragbar, er muss nicht nur aus der Wohnung, sondern auch aus der Landesregierung ausziehen“, verlangt LA Ernst.

Switak-Penthouse als Bruchbude?

„Will ÖVP Landesrat Switak die Tiroler für dumm verkaufen, wenn er die Luxuswohnung jetzt als Bruchbude ohne Heizung darstellt, für die selbst 800 Euro ein guter Preis gewesen seien? Seine Vormieter sind bekannt, darunter befindet sich etwa ÖVP Landesrätin Hosp, hat sie dann in einer Bruchbude gehaust?“, schüttelt LA Bernhard Ernst über Switaks Ausflüchte nur mehr den Kopf.

ÖVP-SPÖ Ankündigungen nur heiße Luft!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol sind parlamentarische Konsequenzen, wie sie die Opposition mit der Einschaltung des Landesrechnungshofes gesetzt hat, notwendig, zumal sich auch die Ankündigung der ÖVP-SPÖ Landesregierung, auch den Landesrechnungshof einzuschalten, bisher als heiße Luft erwiesen hat.

„Vier Tage nach der Ankündigung von Landeshauptmann Platter und seinem Stellvertreter Gschwentner liegt dem Landesrechnungshof noch immer kein Prüfauftrag der Regierungsparteien vor. Seit Dienstag abend liegt aber der mit rund 100 Fragen umfassende Prüfauftrag der Opposition auf dem Tisch, der sämtliche Förderungen an die Unternehmensgruppe Schultz beleuchten soll. Die Landesregierung hat den Ernst der Lage nicht erkannt, sie strapaziert weiter die Geduld der Tiroler mit Ankündigungen und Nicht-Handeln“, sagt Klubobmann Bernhard Ernst.