Finger gekreuzt

De-facto-Geschenkannahme keine schiefe Optik für Platter

ÖVP Landeshauptmann Platter hat heute erklärt, dass er beim Mietvertrag von Landesrat Switak mit der Unternehmensgruppe Schultz „keine schiefe Optik erkennen“ könne.

Strasser – Grasser. Switak?

„Wie der Herr, so’s G’scherr! Es ist wirklich erstaunlich, wie Platter das Vorgehen von ÖVP Landesrat Switak noch schönreden kann. Herr Landeshauptmann, auch die Herren Strasser und Grasser behaupten, dass von ihrer Tätigkeit niemand profitiert habe. ÖVP Landesrat Switak wohnt in einer Wohnung von Unternehmer Schultz und bezahlt dafür keinen ortsüblichen Mietpreis. Gleichzeitig ist Landesrat Switaks enger, persönlicher und ständiger Kontakt mit Martha und Heinz Schultz und damit mit den Interessen der Unternehmensgruppe Schultz verbrieft. ÖVP Landesrat Switak ist die Drehscheibe für viele Anliegen, die die ÖVP-SPÖ Landesregierung beeinflussen kann. Die unverschämte De-facto-Geschenkannahme zeigt wie weit die ÖVP im Land gesunken ist“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Miete weit unter ortsüblichem Preis

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol beweist die Recherche am Immobilienmarkt, dass Switaks Miete alles andere als „glaubwürdig“ ist.

„ÖVP Landesrat Switak bezahlt keine ortsübliche Miete. Das belegen die Preise für andere, derzeit in der Innsbrucker Adamgasse, also in unmittelbarer Nähe, angebotene Penthouse-Wohnungen. Für sie wird ein Quadratmeterpreis von 15 € netto verlangt. Das würde für Switaks 150-Quadratmeter-Penthouse 2.250 Euro pro Monat und aufgrund der Dachschrägen-Problematik in seiner Dachgeschosswohnung immer noch mehr als 1.815 Euro ausmachen, ganz sicher aber nicht die von Switak bezahlten 800 Euro. ÖVP Landesrat Switak als Untermieter beim Liftkaiser Schultz ist unzulässig unmoralisch und politisch unhygienisch“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Zum Nachlesen: Untermieter Switak & die Verschultzung Tirols – Regierungschef Platter in Erklärungsnot!