Der vierjährige Julian bricht sich beim Skikurs das Bein und wird mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die saftige Rechnung dafür von mehr als 4.000 € sollen jetzt seine Eltern bezahlen. Der Grund: Ein Freizeitunfall und kein Notfall. Daher, so will es die Regelung der ÖVP-SPÖ Landesregierung, hat die Kosten der Patient selbst zu tragen.

Tilg darf Tiroler nicht die Zeche seiner Pfuschpolitik zahlen lassen!

“Fälle, wie der von Julian sind keine Einzelfälle in Tirol. Schuld ist eine völlig unzureichende politische Regelung, die ÖVP-Landesrat Tilg zu verantworten hat. Wir wollen, dass kein Tiroler, der aus medizinischer Notwendigkeit heraus mit dem Hubschrauber gerettet werden muss, eine Rechnung dafür bekommen darf!”, wehrt sich Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol im Sinne der betroffenen Tiroler.

Zum Nachschauen: “Julian muss zahlen”, ORF Tirol heute vom 18. Februar 2013

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Ausrede von ÖVP-Landesrat Tilg: “Ein Einzelfall”

“Es genügt uns nicht, dass ÖVP-Landesrat Tilg zwar jeden von den Medien aufgegriffenen Fall aus irgendeinem Landestopf abdeckt, aber weiterhin eine allgemein gültige und für alle Tiroler vernünftige Regelung mit Händen und Füßen blockiert. Er ist für diesen billigen Pfusch, den die Bürger teuer bezahlen müssen, verantwortlich und hat das Chaos endlich zu beenden”, stellt Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Zum Nachlesen: Wie die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol schon seit längerem gegen diese Rettungshubschrauber-Abzocke der Tiroler kämpft: