Eine lärmgeplagte Frau

Lärmprobleme in Tirol häufen sich!

“Der Bürgermeister von Kirchbichl angezeigt. Mitarbeiter von Handelsunternehmen halten die Dauerbeschallung nicht mehr aus. Eine Anrainerschutzgemeinschaft stößt bei ihrem Kampf gegen die steigende Lärmbelastung durch den Flughafen Innsbruck bei der Stadt- und Landespolitik seit Jahren auf taube Ohren. Eine offizielle Lärmkarte dokumentiert in weiten Teilen Tirols Lärmpegel, die weit über den von der EU erlaubten Grenzwerten liegen. Ein paar Schlaglichter auf die Probleme Tausender lärmgeplagter Tiroler”, zeigt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider auf.

Lärm tötet! – ÖVP und Grüne ignorieren das Problem…

“Obwohl Lärm krank macht und Tiroler tötet – statistisch stirbt ein Tiroler pro Monat an den Folgen des Lärms – rühren die Landesregierung und die Mehrheitsparteien ÖVP und Grüne keinen Finger. Den im Landtag eingebrachten FRITZ-Vorschlag, einen Lärmanwalt zu installieren, wischen sie nach dem Motto ´Woll ma nicht, brauch ma nicht` vom Tisch. Die politisch Zuständigen, Platter, Felipe, Wolf und Mair, wohnen ruhig und beschaulich, an ihrem Arbeitsplatz sind sie keiner Dauerbeschallung ausgesetzt und das Flugzeug kennen sie nur als praktisches Verkehrsmittel und nicht als lärmverursachendes Dauerärgernis, aber Tausende Tiroler sind der Lärmbelastung tagtäglich ausgesetzt. Die Ignoranz, mit der Platter, Felipe und Co. Vorschläge das Lärmproblem zu verbessern, ernst zu nehmen und zu lösen ins Lächerliche ziehen, ist unerträglich”, stellt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Liste FRITZ: Lärmanwalt einrichten

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat im März-Landtag mittels Dringlichkeitsantrag einen eigenen Lärmanwalt gefordert. Diesen Vorschlag unterstützt auch der renommierte Mediziner Maximilian Ledochowski. Der Lärmanwalt soll zentrale Anlaufstelle für alle lärmgeplagten Tiroler sein und ihr Problem ernst nehmen. Er soll helfen, die bestehenden Gesetze mit der Beamtenschaft auf Augenhöhe durch- und umzusetzen. Er soll Initiativen zur Lärmverringerung und Lärmvermeidung starten, Aufklärungsarbeit leisten und den Volksanwalt entlasten.

Zum Nachlesen:

ÖVP und Grüne blockieren Lärmanwalt!

Andreas Brugger und Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste Fritz“Ein Lärmanwalt bringt nur noch mehr Verwaltung, ätzt die ÖVP. Und der gerne oberlehrerhafte, grüne Klubobmann meint, die Politik müsse ihre Verantwortung selbst wahrnehmen und nicht auf Anwälte abschieben. Beides richtig und falsch zugleich. Auch der Volks-, Patienten-, Heim- und Umweltanwalt ´produzieren` Verwaltung, trotzdem ist ihre Arbeit notwendig. Theoretisch bräuchte es diese Anwälte bei guter Politik und funktionierender Verwaltung auch nicht, praktisch sind sie aber notwendig. Theoretisch gibt es Gesetze und Richtlinien, um Lärm zu vermeiden, praktisch genügt das aber nicht”, erklärt Andrea Haselwanter-Schneider, warum Handlungsbedarf herrscht.

Lärmerkrankungen sind teuerste Krankheit: Gesellschaft bezahlt dafür!

“Lärm verursacht Folgekosten in Milliardenhöhe, Erkrankungen durch Lärm sind heute die teuerste Erkrankung, zehnmal teurer als die Folgekosten, die der Gesellschaft durch Fettsucht entstehen! Jede Investition in Lärmvermeidung und Lärmverhinderung spart so Millionen der Gesellschaft Millionen. Im April wird der FRITZ-Antrag für einen Lärmanwalt im Landtagsausschuss behandelt, auch ÖVP und Grüne dürfen klüger werden und umdenken. Tausende lärmgeplagte Tiroler würden es sich verdienen!”, sind die FRITZ-Landtagsabgeordneten Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger überzeugt.