Ein Stop-Knopf in einem Bus

Wahlkampf ist und daher übertrumpfen sich rot und schwarz im Bund mit Öffi-Wahlkampfzuckerln der besonderen Art. Alles gratis verspricht die SPÖ, alles besser verheißt die ÖVP. Weil der Großteil der Wähler in Ostösterreich sitzt, bleiben die Eltern der Tiroler Schüler und Lehrlinge sowie aller Studenten auf der Strecke”, ärgert sich Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider über die Aussagen von SPÖ und ÖVP im beginnenden Nationalratswahlkampf.

Tiroler Öffi-Ticket am teuersten in ganz Österreich!

“Während dem ÖVP-Minister Mitterlehner das Öffi-Jugendticket in Wien, Niederösterreich und im Burgenland 400 Millionen Euro Zuschuss aus Steuergeldern aller Österreicher wert war, hatte der ÖVP-Minister für seine ÖVP-Parteifreunde im Westen offenbar nicht mehr die Spendierhosen an. Die Tiroler Familien müssen jetzt ordentlich draufzahlen, mit 96 Euro für das Schüler- und Lehrlings-Öffiticket zahlen sie in ganz Österreich am meisten. Dabei sind die Einkommen in Tirol die niedrigsten in ganz Österreich. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland kostet das Öffi-Jugendticket 60 Euro, in Vorarlberg 80 Euro, aber in Tirol 96 Euro. Sind die Tiroler Jugendlichen und die Tiroler Familien der ÖVP weniger wert?“, will Andrea Haselwanter-Schneider wissen.

Andreas Brugger und Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste FritzÖffi-Ticket nachverhandeln…

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol verlangt Nachverhandlungen für das Öffi-Jugendticket, eine Angleichung an den Preis in Ostösterreich sowie eine Einbindung der Studierenden in das Öffi-Jugendticket.

“Es kann nicht sein, dass die Tiroler Jugendlichen und Familien die Zeche für die Wahlgeschenke in Ostösterreich bezahlen. Wenn das Öffi-Jugendticket dort 60 Euro kostet, dann hat es auch bei uns nicht teurer zu sein. Alles andere ist eine Benachteiligung der Tiroler!”, verlangen Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger Nachverhandlungen mit dem ÖVP-Bundesminister.

…und Studierende einbeziehen!

“Außerdem ist es ungerecht, dass für die Studenten erst im Herbst, also nach der Nationalratswahl, mit den Verhandlungen begonnen werden soll. Es ist zu befürchten, dass es für sie dann wieder teurer wird. Es ist bekannt, dass das Studienjahr an den Universitäten im Herbst beginnt, weshalb Verhandlungen im Herbst bedeuten, dass die Studierenden zumindest wieder ein Jahr mehr für Bus und Bahn bezahlen müssen, was viele Familien zusätzlich belastet. Es muss doch möglich sein, wenigstens all jene Studenten, die Familienbeihilfe beziehen, schon ab Herbst ins bestehende Öffi-Jugendticket einzubinden. Ich frage mich ohnehin, ob diese eklatante Ungleichbehandlung nicht ein Fall für eine Klage vor Gericht ist”, stellt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Weitere FRITZ-Initiativen für ein 60-Euro-Jugendticket: