Kalkkögel

Platter und ÖVP-Politik fehlt Mut für eigene Entscheidungen!

“Auch nach vierjähriger Debatte um den Zusammenschluss der beiden Skigebiete Schlick 2000 und der Axamer Lizum, unter dem Titel Brückenschlag, finden Landeshauptmann Platter und die schwarz-grüne Landesregierung nicht die Größe und den Mut, die Debatte zu beenden und das Projekt wegen fehlender rechtlicher Voraussetzungen abzusagen, sondern es braucht Gutachten und Prüfberichte, hinter denen sie sich verstecken können. Ich habe selten eine mutlosere Landespolitik, wie die der schwarz-grünen Landesregierung gesehen”, stellt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider klar.

Aus für Brückenschlag: Es bleiben nur Verlierer übrig!

“Jetzt bleiben durch diese Platter- und ÖVP-Politik des Nicht-Entscheidens nur Verlierer übrig. Während der vierjährigen Debatte hat die ÖVP den Befürwortern immer wieder Hoffnungen gemacht, das Projekt doch umsetzen zu können, sie hat zwei sich unversöhnlich gegenüberstehende Lager zu verantworten, die die Brückenschlag-Debatte teils hochemotional geführt und viel Geld für Pro- und Contra-Propaganda ausgegeben haben. Hoffentlich erkennen Befürworter und Gegner jetzt, dass Platter und die schwarz-grüne Landesregierung sie über Jahre hinweg nur für dumm verkauft haben. Das ist Respektlosigkeit gegenüber und Feigheit vor den eigenen Bürgern!”, zeigt Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider auf.

Zum Nachlesen – die Stellungnahmen im Wortlaut:

Liste FRITZ: Klare Linie – Nein zur Abschaffung der Ruhegebiete in Tirol!

Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-SchneiderDie Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist seit Jahren bei ihrer klaren Linie geblieben, wonach eine Abschaffung der Ruhegebiete im Tiroler Naturschutzgesetz für uns nicht in Frage kommt.

“Die Abschaffung der Ruhegebiete wäre politisch fatal. Das Land Tirol würde damit eine Lawine an Forderungen und Begehrlichkeiten auslösen, die nicht mehr aufzuhalten wären. Ich habe wie viele Tirolerinnen und Tiroler das Gefühl, dass Gesetze auch einmal gelten müssen und dass es irgendwann auch einmal genug sein muss. Wohin soll dieses Immer-noch-mehr denn letztlich führen? Ich verstehe aber den Unmut bei Befürwortern und Gegnern des Projektes gut, weil sie auf ihr Recht pochen, dass die zuständige Landesregierung nach Abwägung der Argumente klar, nachvollziehbar und sauber argumentiert entscheidet”, meint Andrea Haselwanter-Schneider.

Stubai und westliches Mittelgebirge verdienen Unterstützungsprogramm zum Wirtschaften und Leben!

“Jetzt verfassungsrechtliche Bedenken für eine Änderung des Naturschutzgesetzes sowie die Alpenkonvention als Grund für die Ablehnung des Projektes Brückenschlag zu bemühen, ist ein politisches Täuschungsmanöver: Die Alpenkonvention ist heute genauso gültig wie sie es vor vier Jahren am Beginn der Debatte war, da hat sich nichts geändert! Wir hoffen, dass dieses falsche politische Spiel auf dem Rücken der Befürworter und Gegner jetzt endgültig beendet ist und nun konkrete Impulse für die Region Stubai und das westliche Mittelgebirge folgen, die den Menschen vor Ort eine Perspektive zum Wirtschaften und Leben geben”, meint FRITZ-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen: