Gesundheit

„Ohne zusätzliches Geld kündigt der Rektor der Medizin Universität Innsbruck den Abbau von 100 hochqualifizierten Mitarbeitern an. Zudem könnten in Innsbruck künftig nicht mehr alle Fachärzte ausgebildet werden. Sogar das derzeit bestehende breite klinische Angebot müsste die Universitätsklinik dann einschränken, der Rektor nennt etwa das Herzzentrum. Das ist ein absolutes Horror-Szenario für die Patienten in Tirol. Wo, wenn nicht an einer Universitätsklinik müssen die Patienten eine Vollversorgung erwarten können. Es kann nicht sein, dass bei der Gesundheitsversorgung der Tiroler gespart wird. SPÖ und ÖVP im Bund, aber auch in Tirol stehen in der Pflicht. Sie tragen die Verantwortung, wenn die Tirolerinnen und Tiroler nicht mehr die bestmögliche medizinische Versorgung im Land bekommen“, erklärt Gesundheitssprecherin LA Dr. Andrea Haselwanter-Schneider.

Liste Fritz – Bürgerforum Tirol unterstützt Studierende und Universitäts-Personal im Kampf gegen drohende Budgetkürzungen!

„Es ist geradezu absurd einerseits über Kürzungen im Bildungsbereich zu debattieren, wenn andererseits alle der Meinung sind, dass Bildung unser einziger und wichtigster Rohstoff ist. Wir wissen, dass die Bildungslosen von heute, die Armen von morgen sind. Es ist erfreulich, wenn die Zahl der Studierenden in Tirol jährlich wächst, es kann aber nicht sein, dass die Zahl der Uni-Mitarbeiter gleich bleibt oder sogar sinkt. Seit Monaten streiten die Landeshauptleute mit der Bildungsministerin über die Zuordnung von Lehrern, statt sich um die finanzielle Ausstattung der Hochschulen zu kümmern. Denn auch die Tiroler ÖVP-SPÖ Landesregierung unterstützt die beiden Tiroler Universitäten nur in homöopathischen Dosen. Auch wenn die Universitäten zuallererst Bundesaufgabe sind, gehen andere Bundesländer trotzdem den Weg ihre Hochschulen zusätzlich großzügig zu unterstützen, wie beispielsweise das Land Oberösterreich“, sagt LA Haselwanter-Schneider.

Sonderlandtag für Zukunft des Bildungsstandortes Tirol!

„Wir bekennen uns zum Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsstandort Tirol und verlangen dafür auch entsprechende finanzielle Mittel. Die Ereignisse an der UMIT haben den Stein ins Rollen gebracht, die Probleme an den heimischen Bildungseinrichtungen sind aber vielfältig. Um den Bildungsstandort Tirol langfristig zu stärken, haben wir auch den Sonderlandtag durchgesetzt. Jetzt liegt es an ÖVP und SPÖ mit uns gemeinsam die 33.000 Studierenden und rund 10.000 Uni-Mitarbeiter zu unterstützen“, so LA Haselwanter-Schneider.