“Das von der ÖVP im Außerfern unterstützte Projekt, den Fußweg zur Vilsalpe als fünf Meter breiten, LKW-tauglichen Fahrweg auszubauen, ist eine Naturzerstörung ersten Ranges. Der Vilsalpsee ist ein vom Land Tirol ausgewiesenes Naturschutzgebiet! Um den Fahrweg bauen zu können, gibt es den Plan, den See jetzt teilweise zuzuschütten – von der Vilsalpe bis zum Ende des Sees. Das ist eine totale Missachtung einer wertvollen Landschaft für Menschen, Tiere und für alle im Tourismus Beschäftigten”, stellt Hermann Fasser, Bezirksspitzenkandidat der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol im Außerfern klar.

Liste FRITZ verlangt Garantie zur Erhaltung des Naturjuwels Vilsalpsee

“Ich verlange eine Garantie von allen wahlwerbenden Gruppen, dass sie diesem unsinnigen Projekt, das einen gewaltigen Eingriff in die Natur und Landschaft rund um den Vilsalpsee darstellt und touristisch völlig widersinnig ist, eine klare und unmissverständliche Abfuhr erteilen”, sagt Fasser.

Karte vom Gebiet um den Vilsalpsee

Rot eingezeichnet: Der geplante neue, fünf Meter breite LKW-Fahrweg

Bestehenden Weg nach Felssturz wiederherstellen

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat volles Verständnis, dass der nach einem Felssturz teilweise versperrte Weg wieder hergerichtet werden muss. Eine neuer breiter und riesiger Weg ist aber keine gute Lösung.

“Der Felsabbruch ist zu räumen und ein entsprechendes Auffangbecken zu errichten. Natürlich müssen die Vilsalpe, dort wird Milchwirtschaft betrieben, und das bestehende Kraftwerk weiterhin erreichbar sein. Rund um den Vilsalpsee wird Tourismus betrieben, Wanderer benützen den Weg. Alle von der Landsberger Hütte kommenden Bergsteiger werden übrigens auch weiterhin den gefährdeten Weg benützen, weil wohl niemand nach einer langen Bergtour den ganzen Umweg um den See auf sich nimmt”, spricht sich Hermann Fasser für die Instandsetzung des bestehenden Weges aus.

Geheimniskrämerei beenden! ÖVP-Politik soll Pläne offen auf den Tisch legen

“Die Verantwortlichen sollen offen auf den Tisch legen, was sie geplant haben, wie hoch die Kosten für beide Varianten – also Räumung des bestehenden Weges bzw. Neubau des 5 Meter breiten LKW-Fahrweges – sind. Es ist nicht anständig, weiter im stillen Kämmerlein Pläne zu schmieden und sie den betroffenen Bürgern bis nach der Landtagswahl vorzuenthalten. Für eine solche Politik sind wir nicht zu haben“, erklärt Hermann Fasser.

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