Andrea Haselwanter-Schneider an der Isel

Natura 2000: Ausweisungsvorschlag der Landesregierung mit Lücken!

Nachdem die EU ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich und damit Tirol eingeleitet hat, hat die Tiroler Landesregierung nach langem Hin und Her am 03. März einen Ausweisungsvorschlag für Natura 2000-Gebiete an der Osttiroler Isel und Teilen ihrer Zubringerflüsse vorgelegt. Geschützt wird der Lebensraum der Deutschen Tamariske, die als Indikator für intakte Fließgewässer gilt.

“Natürlich liegt es an den Fachleuten darzulegen, welche Abschnitte als Natura 2000-Gebiet ausgewiesen gehören und welche nicht auszuweisen sind. Was aber jeden mit etwas Hausverstand ausgestatteten Bürger stutzig macht, ist die von der schwarz-grünen Landesregierung gemachte Ausnahme am Kalserbach. Obwohl dort zahlreiche Vorkommen der Deutschen Tamarikse dokumentiert sind, wird der Abschnitt nicht geschützt”, zeigen FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und FRITZ-Osttirol Bezirkssprecher Markus Sint auf.

Abgekartetes ÖVP-Spiel für Kraftwerk am Kalserbach?

“Ins Bild eines abgekarteten ÖVP-Spiels passt, dass die Gemeinde Kals, vorangetrieben vom ÖVP-Bürgermeister, just an der ausgenommenen Stelle, im Bereich Haslach am Kalserbach, seit Jahren ein Kraftwerksvorhaben um 19 Millionen Euro verwirklichen will. Wir wollen volle Aufklärung, warum die Landesregierung den Kalserbach nicht als Ganzes ausgewiesen hat und was es mit diesem Deal für das Kraftwerk Kalserbach auf sich hat. Deshalb haben wir eine schriftliche Anfrage mit 23 Fragen im März-Landtag eingebracht. Wie will die schwarz-grüne Landesregierung das von ihr in Osttirol durch ungeschickte Vorgangsweise zerstörte Vertrauen der Bürger zurückgewinnen, wenn sie sich bei der Ausweisung nicht ausschließlich auf die Fachexpertise stützt, sondern die Natura 2000-Ausweisung für ÖVP-interne Machtspiele missbraucht?”, stellen die beiden FRITZ-Politiker Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint fest.

Liste FRITZ: Volle Aufklärung zum “Kalser Deal”!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol will mit der schriftlichen Anfrage an Landeshauptmann Platter sowie die Landesräte Felipe und Geisler Fakten schaffen und für Aufklärung sorgen, damit die Gerüchteküche rund um den “Kalser Deal” nicht weiter brodelt.

Osttirol: Es geht nicht um Naturschutz, sondern um Machtspiel der ÖVP!

Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint von der Liste Fritz“Was wir in den letzten Monaten in Osttirol erlebt haben, beweist, dass es da schon lange nicht mehr um den Naturschutz und die Deutsche Tamariske geht, sondern um das System ÖVP. Die Fortsetzung des ÖVP-internen Kräftemessens in Osttirol, das System Köll gegen das System Bauernbund, ein schwarzes Machtspiel auf dem Rücken der betroffenen Bürger und Gemeinden, assistiert von überforderten Grünen. Es ist schade, dass sich immer wieder viele Menschen und Wähler von dieser ÖVP-Tragödie um Macht und Einfluss blenden lassen. Letzten Endes kommt dabei für den Bezirk Osttirol und seine Bürger nichts Produktives heraus, die wahren Probleme des Bezirkes wie fehlende Arbeitsplätze, Abwanderung, wenig Innovationen, schlechte Löhne, fehlende Kinderbetreuung, miserables Öffi-Netz, Probleme im Tourismus und in der Landwirtschaft etc. bleiben ungelöst”, zeigen die FRITZ-Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint auf.