Parteifunk-Transparent der Liste Fritz vor dem ORF Tirol

Nach heftigen Protesten der ORF Redakteure haben die Herren Pelinka und Wrabetz ihr parteipolitisches Postenbesetzungsspiel beendet und der ORF-Generaldirektor hat die Ausschreibung für den Büroleiterposten zurückgezogen. Der gewesene SPÖ Stiftungsrat Pelinka wird nicht Büroleiter von GD Wrabetz.

Sich wehren nützt!

„Das Signal sitzt, sich wehren nützt! Es ist erfreulich, dass der Redakteursprotest gegen die Totalvereinnahmung des ORF durch die Politik erfolgreich ist. Ohne jeden Genierer wollte die SPÖ in Wien einen Parteimann im ORF etablieren. In Wien haben die Redakteure das erkannt und haben – von Medien und Zivilgesellschaft tatkräftig unterstützt – gegen die Vereinnahmung des ORF und für die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit ihrer journalistischen Arbeit gekämpft”, freut sich LA Fritz Dinkhauser über den erfolgreichen Protest der ORF-Redakteure.

ORF Tirol braucht Befreiungsschlag!

“Einen solchen Befreiungsschlag braucht auch der ORF Tirol. Die Tiroler bezeichnen sich gerne als wehrhaft, aber lassen sich eine ähnlich gelagerte parteipolitisch motivierte Postenbesetzung gefallen. Den Protest der Redakteure sowie der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol und der Grünen haben die heimischen Medien wie die Zivilgesellschaft weitgehend ignoriert. Obwohl ÖVP Landeshauptmann Platter – trotz unabhängiger Gegenkandidaten – den langjährigen ÖVP-Hauptgeschäftsführer und ÖVP-Landtagsabgeordneten Krieghofer zum ORF-Landesdirektor hat machen lassen“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.
 

ÖVP will ORF-Berichterstattung parteipolitisch vereinnahmen!Aktionismus der Liste Fritz vor dem ORF Tirol

„Ich kenne viele engagierte Redakteure in Tirol. Aber wie sollen sie frei und unabhängig agieren können, wenn sie wissen, aus welchem Parteistall ihr Chef kommt und wer ihn zu welchem Zweck als ihren obersten Tiroler ORF Chef durchgesetzt hat. Dieser ÖVP-Versuch, die Berichterstattung zu vereinnahmen, ist genauso ein Schaden für die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit des ORF wie die Vorfälle in Wien“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

ORF-Gesetz gehört geändert!

„Der ORF gehört nicht den Parteien, sondern dem Volk. Das ORF-Gesetz trägt die Handschrift der ÖVP. Der Stiftungsrat als Aufsichtsrat des ORF ist zu verkleinern, mit ausgewiesenen Experten – nach nachvollziehbaren Kriterien ausgesucht – zu besetzen und es ist das ORF-Gesetz dahingehend zu ändern, dass Stiftungsräte nicht in der einen Woche den Generaldirektor wählen und sich in der nächsten Woche von diesem in leitende Positionen des ORF hieven lassen. Damit ist Missbrauch Tür und Tor geöffnet“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Hintergrund: Die Kritik der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol zur Bestellung Krieghofers als ORF-Landesdirektor