Einsatzwagen der Berufsfeuerwehr Innsbruck

Kontrollamt zeigt Missstände bei Berufsfeuerwehr Innsbruck auf!

Seit Monaten berichten Medien über die Missstände in der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Nicht aufgrund anonymer Anschuldigungen, sondern aufgrund eines Berichtes des Kontrollamtes der Stadt Innsbruck. In diesem Bericht wird beispielsweise organisierte Schwarzarbeit aufgezeigt. Allein im Jahr 2012 wurden so 141.000 Euro für 4.700 Stunden an Brandsicherheitswachdiensten schwarz ausbezahlt.

Zum Nachlesen:

FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider hat daher in der Causa Berufsfeuerwehr Innsbruck an die zuständigen ÖVP-Landesräte Josef Geisler (Feuerwehr) und Hannes Tratter (Gemeindeaufsicht) konkrete Fragen nach den beabsichtigen Konsequenzen gestellt.

Berufsfeuerwehr Innsbruck: Landesregierung macht viel Steuergeld locker, will aber nicht zuständig sein!

“Die Landesräte Geisler und Tratter erklären sich für die aufgezeigten Missstände in der Berufsfeuerwehr Innsbruck als nicht zuständig. Das, obwohl der Bericht des städtischen Kontrollamtes penibel auflistet, dass beispielsweise im Jahr 2012 rund 850.000 € an Bedarfszuweisungen vom Land Tirol an die Stadt Innsbruck für das Feuerwehrwesen geflossen sind. Im Jahr 2011 waren es sogar 1,3 Millionen Euro waren. Die Landesregierung zahlt also zwar ordentliche Summen an Steuergeld für die Innsbrucker, will aber für Konsequenzen nach Missständen nicht zuständig sein. Wo gibt es so etwas, dass man für etwas zahlt, wofür man gar nicht zuständig ist?”, stellt FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Im Wortlaut – die “Nicht-Antworten” der ÖVP-Landesräte:

Bericht der Tiroler Tageszeitung zur Berufsfeuerwehr InnsbruckMissstände bleiben ohne Konsequenzen!

“Die schwarz-grüne Landesregierung in den Personen von Geisler und Tratter weigert sich ihre Verantwortung wahrzunehmen. Es ist der Regierung Platter offensichtlich egal, dass bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck Schwarzarbeit in großem Stil betrieben worden ist. Obwohl das Land Tirol per Gesetz die Aufsicht über die Gemeinden und Städte hat, rührt der zuständige Landesrat Tratter keinen Finger! Das ist unverschämt, untragbar und unverständlich. ÖVP und Grüne kümmern sich trotz der aufgezeigten Missstände nicht um Konsequenzen, womit die Innsbrucker und Tiroler Steuerzahler übrig bleiben. Sie müssen die Kosten für den angerichteten Schaden bezahlen!”, erklärt Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen – so berichten die Medien:

Bericht der Kronen Zeitung zur Berufsfeuerwehr Innsbruck

Foto: austrianwings.info