TIWAG

Frankreich, Belgien und Luxemburg haben die Dexia Bank jetzt zwangsverstaatlicht. Damit schwankt das nächste Institut, das mit der TIWAG rund um die Cross Border Deals in Geschäftsbeziehung steht, mächtig. Zuvor haben die Fast-Pleite des Versicherungsriesen AIG und die Herabstufung der UBS Bank für Millionen Nachzahlungen bei der TIWAG gesorgt.

Die langen Schatten der Cross Border Deals…

„Die langen schwarzen Schatten der unseligen Cross Border Deals holen die verantwortlichen ÖVP-Herren Eberle, Weingartner, Platter und Wallnöfer jetzt bedrohlich ein. Sie haben die Deals bei TIWAG und Innsbrucker Kommunalbetrieben eingefädelt, durchführen lassen und tragen daher die Verantwortung. Das vermeintlich große Geld aus den Cross Border Deals droht wieder einmal zum großen Fiasko zu werden”, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

… holen Eberle, Wallnöfer und Platter ein!

“Jetzt gilt es, Verantwortung zu übernehmen und die Fakten auf den Tisch zu legen. Es ist ein Wahnsinn, dass die Tiroler Bürger und der vom Volk gewählte Landtag im Informations-Blindflug unterwegs sind, sie haben ein Recht auf umfassende Information. Welche anderen Cross Border Geschäftspartner sind noch von der Finanzkrise bedroht und was wird das die Tiroler als Eigentümer des größten Landesunternehmens kosten?“, verlangt LA Fritz Dinkhauser volle Aufklärung.

Hintergrund:

Liste FRITZ: Sonderausschuss und Karten auf den Tisch!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol schlägt vor, einen außerordentlichen Ausschuss des Landtages einzuberufen. Aufsichtsratsvorsitzender Eberle und Vorstandsvorsitzender Wallnöfer haben die Karten auf den Tisch zu legen:

  • Wie schaut es konkret bei Nachschusspflichten für die zwangsverstaatlichte Dexia Bank aus?
  • Um welche Summe handelt es sich, die die Tiroler Steuerzahler neuerlich aufbringen müssen?
  • Welche weiteren Bankinstitute, mit denen die TIWAG in Geschäftsverbindung steht, sind betroffen?
  • Was bedeutet es für die 307 Millionen € Eventualverbindlichkeiten, die in der TIWAG Bilanz 2010 stehen?
  • Welche weiteren Haftungen kommen auf die TIWAG zu?
  • Wie schaut es mit Plänen zum Ausstieg aus den Cross Border Deals aus?
  • Gibt es dazu konkrete Verhandlungen und wer führt sie mit wem?

Untersuchungsausschuss zum TIWAG-Missmanagement notwendig!

„Die Zeit der Ausreden und Ausflüchte für Eberle, Wallnöfer, Platter und Co. sind vorbei. Weder der Landtag noch die Bürger wollen sich länger für dumm verkaufen lassen. Auch die politischen Parteien im Tiroler Landtag müssen Farbe bekennen und unsere Initiative für einen Untersuchungsausschuss zum Missmanagement in der TIWAG endlich mitunterstützen“, verlangt LA Fritz Dinkhauser.