Auch heuer werden wieder tausende Tiroler bei der Vergabe der Photovoltaik-Förderungen übers Internet am 24. April durch den Österreichischen Klima- und Energiefonds durch die Finger schauen. Die einen, weil sie über keinen oder keinen leistungsfähigen Internet-Zugang verfügen, die anderen, weil der Fördertopf schon leer ist, wenn sie endlich durchkommen.

Viele Tiroler gehen bei Photovoltaik-Förderung leer aus!

„Das grundsätzliche Problem ist, dass das Land Tirol seine Photovoltaik-Förderung, also die Gewinnung von Strom aus der Sonne, an die Förderzusage des Bundes koppelt. Ein an einer Photovoltaik-Anlage auf seinem Hausdach interessierter Tiroler Häuslbauer bekommt also keine Landesförderung, wenn er auch beim Bundestopf leer ausgegangen ist. Private, die sich für Sonnenstrom interessieren werden so gleich doppelt bestraft. Dem wollen wir mit unserer Idee des ´SolarFondsTirol` Abhilfe schaffen“, erklärt Klubobmann und Energiesprecher LA Bernhard Ernst.

FRITZ-Idee: SolarFondsTirol für Tiroler Bürger schaffen

  1. jährlich fließen 20% der Dividende der TIWAG in den „SolarFondsTirol“ (rund 5 Mio. € jährlich)
  2. private Bauherren, die keine andere Förderung erhalten, bekommen 25% des Rechnungsbetrages für ihre Photovoltaik-Anlage als verlorenen Zuschuss aus dem „SolarFondsTirol“
  3. die Photovoltaik-Anlage muss von heimischen Betrieben installiert werden

SolarFondsTirol kann Sonnenstrom-Offensive auslösen!

„Auch wenn die Dividende der TIWAG rein rechnerisch für den 230 Millionen Euro Sonderzuschuss zur Hypo verbraucht ist, kann die TIWAG aus ihren mehr als 700 Millionen Euro Rücklagen den ´SolarFondsTirol` mit jährlich etwa 5 Millionen Euro speisen. Damit kann eine echte Photovoltaik-Offensive in Tirol auslösen. Es gibt viele Interessierte, aber natürlich brauchen sie einen finanziellen Anreiz”, weiß LA Bernhard Ernst aus vielen Gesprächen mit betroffenen Bürgern.

Rund 1.500 Tiroler jährlich profitieren von SolarFondsTirol-Idee…

“Photovoltaik-Anlagen bis 5 kWp kosten derzeit etwa 14.000 Euro, womit sich der Zuschuss auf rund 3.500 Euro belaufen würde. Damit könnte das Land Tirol rund 1.500 interessierte Tiroler jährlich fördern. Die Vorteile einer solchermaßen angestoßenen Photovoltaik-Offensive des Landes liegen auf der Hand”, erläutert Bernhard Ernst.

…viele Vorteile durch mehr Sonnenstrom-Förderung!

“Tirol beschleunigt die notwendige Energiewende, viel Geld bleibt bei den Tiroler Familien, Aufträge gehen an heimische Unternehmen – Installateure, Erzeuger von Photovoltaikzellen etc. – und sichern und schaffen so Arbeitsplätze im Land und der Wirtschaftsstandort Tirol wird in einer zukunftsträchtigen Technologiebranche gestärkt. Letztlich hilft der ´SolarFondsTirol` all jenen Tirolern, die sonst keine Förderung für ihre Sonnenstrom-Anlage bekommen“, fasst LA Bernhard Ernst die Vorteile und den Nutzen des „SolarFondsTirol“ zusammen.