Geldscheine

Die Medizinische Universität Innsbruck als Bundeseinrichtung klagt die TILAK und damit das Land Tirol auf Nachzahlung von 183,4 Millionen Euro. Das Land Tirol hat schon früher 13,7 Millionen Euro vom Bund eingeklagt. Der Streit dreht sich um den klinischen Mehraufwand.

Bund und Land decken sich mit Klagen ein – erbärmliches Politschauspiel!

„Die Tragik ist, dass das Land Tirol und die Medizinuni als Bundeseinrichtung offenbar nicht mehr miteinander reden können. Da weiß die Linke nicht, was die Rechte tut. Sie klagen sich gegenseitig und liefern damit ein erbärmliches politisches Schauspiel ab, was ist das für ein politischer Stil? Was sollen sich die Bürger Tirols denken, wenn die ÖVP-SPÖ Landesregierung in ihrem eigenen Wirkungsbereich nicht weiß, wie sie mit ihren Partnern umgehen soll. Es sind die Parteifreunde von ÖVP und SPÖ im Land und im Bund, die mittels Klagen gegeneinander vorgehen. Es wird doch wohl Rechtsexperten geben, die die genaue Zuteilung der Finanzmittel eindeutig festlegen können“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Wo bleibt Zusammenarbeit?

„Im Sonderlandtag haben die ÖVP Landesräte Zoller-Frischauf und Tilg den Tirolern noch erklärt, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Universitäten und Geldgebern funktioniere. Chaotische Zustände und gegenseitige Klagen zeigen aber auf beiden Seiten eine erschütternde Inkompetenz auf. Das ist auch das Spiegelbild der Chaos-Politik dieser ÖVP-SPÖ Landesregierung, die eine Baustelle nach der anderen aufreißt und nicht imstande ist, auch nur eine wieder vernünftig zu schließen“, stellt LA Dinkhauser klar.

Abtrennung der Medizinischen Universität von der Universität Innsbruck falsch!

„Die Medizinuniversität ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Gesundheitswesens in Tirol. Aber es herrscht dort Führungs-Chaos. Binnen kürzester Zeit verbraucht sich gerade der dritte Rektor, der vorhergehende Rektor wurde vorzeitig entlassen und musste dann mit viel Steuergeld abgefertigt werden. Die politische gewollte Teilung der Universität in die Haupt- und Medizinuniversität ist ein Rohrkrepierer. Außer Spesen nichts gewesen, denn allein das Medizin-Rektorat mit einem Rektor und vier Vizerektoren kostet die Steuerzahler jährlich mehr als eine Million Euro“, so LA Dinkhauser.