Landtagssitzung Tirol

„Bei der Landtagsperiode haben wir fast Halbzeit, demokratiepolitisch haben wir Endzeit! Wenn ÖVP und SPÖ die Hälfte der Anträge im kommenden Landtag ablehnen, dann ist das eine Bankrotterklärung. So schwächt sich der Landtag selbst. Statt eine Diskussionsplattform für die Anliegen der Bürger zu sein, wird er immer mehr zum Wurmfortsatz der Landesregierung. Diese Machtspielchen der ÖVP und ihres Schleppenträgers SPÖ frustrieren die Menschen. Kein Wunder, dass die dann nicht mehr wählen gehen“, erklären LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann LA Bernhard Ernst.

ÖVP und SPÖ lehnen Sozialinitiativen ab!

Von den sieben Anträgen der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol (anklicken & lesen) lehnen ÖVP und SPÖ fünf ab, einen haben sie vertagt und einen angenommen. Unter den abgelehnten Anträgen sind wichtige soziale Initiativen, etwa für Arme und Arbeitslose sowie für Menschen mit Behinderung.

Kampf gegen Bildungs- und Wohnungsarmut interessiert ÖVP und SPÖ nicht!

Barrierefreie Sportstätten – abgelehnt. Umsetzung der UN-Behindertenkonvention – abgelehnt. Erste Tiroler Armutskonferenz – abgelehnt! Da geht es um Bildungsarmut. Jeder 5. Tiroler kann nicht richtig lesen, schreiben oder rechnen. Jedes Jahr bleiben 1.000 junge Menschen ohne Berufs- und Bildungsabschluss. Es geht um Wohnungsarmut. Wohnen ist in Tirol so teuer wie sonst nirgends in Österreich. Es geht um Arbeitsplätze. Nur mehr 53 Prozent der Tiroler können das ganze Jahr über Vollzeit arbeiten, viele müssen mit Teilzeitjobs das Auslagen finden. Tirol hat daher regelmäßig die zweit niedrigsten Einkommen, Vorarlberg die zweit höchsten. Bei ÖVP und SPÖ brennt kein soziales Feuer, da sehe ich keine sozialen Leuchtraketen, nur Luftblasen. Ich fordere soziale Gerechtigkeit in diesem Land!“, zeigt sich LA Dinkhauser kämpferisch.

Initiative “Rettet die Retter!” für das Rettungswesen und die Freiwilligen!

Die Initiative „Rettet die Retter!“ (anklicken & lesen) von Klubobmann LA Bernhard Ernst für das Tiroler Rettungswesen und die rund 5.000 Freiwilligen lehnen ÖVP und SPÖ ebenso ab.

„Ich sage ´Retter rettet euch!` und werdet aktiv. Platter und Tilg wollen unser Rettungswesen der totalen Kommerzialisierung preisgeben. Mit weniger Ortsstellen, ohne freiwillige Mitarbeiter. Die Gemeinden sind laut Bundesverfassung nach wie vor verantwortlich für ihre Ortsstellen und für ihre Retter“, so LA Ernst.