Stromleitung

„In Tirol gibt es keine Energiepolitik, sondern nur eine Kraftwerkspolitik. Energiepolitik kann nicht von den Kraftwerksbauern der TIWAG gemacht werden, sondern von nationalen und internationalen Fachleuten in einer unabhängigen Energieagentur Tirol. Platter braucht nicht Mediator spielen, er soll eine zukunftsweisende Energiepolitik für Tirol formulieren. Die persönlichen Befindlichkeiten und politischen Hahnenkämpfe der Herren Wallnöfer und Steixner interessieren die Tiroler nicht!“, sagt Energiesprecher LA Bernhard Ernst.

Im Wortlaut:

Wallnöfers Großkraftwerkspolitik ist gescheitert!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol zeigt sich Platters Ahnungslosigkeit in Sachen Energiepolitik, wenn er meint ohne neue Großkraftwerke mehr Atomstrom importieren zu müssen.

„Die TIWAG importiert schon jetzt tagtäglich Atomstrom. Die Politik des Großkraftwerksbaus von TIWAG-General Wallnöfer ist gescheitert. Nach knapp sechs Jahren Debatte und Verunsicherung vieler Tiroler ist gerade einmal der Ausbau des bestehenden Kraftwerks Sellrain-Silz in der Einreichphase”, so Energiesprecher LA Bernhard Ernst.

Neubau Sellrain-Silz als Teil Cross Border Deals? Platter versteckt sich hinter Tiwag General!

“Bei Sellrain-Silz reden wegen des Cross Border Deals die Amerikaner mit. Ob es für den Ausbau die Zustimmung der Amerikaner braucht, kann Landeshauptmann Platter selbst nicht sagen. Er versteckt sich in der Beantwortung unserer diesbezüglichen schriftlichen Anfrage hinter TIWAG- Vorstand Wallnöfer. Platter als Eigentümervertreter vertraut blind der TIWAG und verzichtet auf eine eigene, unabhängige Überprüfung, ob beim neuen Kraftwerk Sellrain-Silz automatisch die Amerikaner mitreden“, schüttelt LA Ernst den Kopf.

TIWAG-Debakel auf allen Ebenen!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist TIWAG-General Wallnöfer auf allen Ebenen gescheitert.

„Das TIWAG-Engagement beim Kohlekraftwerk in Deutschland – ein 150 Millionen Euro Deal – ist dank des Einsatzes des dortigen Bürgermeisters gescheitert. Die Kosten, die der TIWAG entstanden sind, verschweigt Wallnöfer. Dazu droht der TIWAG ein 80 Millionen Euro Debakel beim Streit mit ihrem Partner, der Energie Baden-Württemberg. Platter bestätigt in seiner Beantwortung unserer diesbezüglichen schriftlichen Anfrage, dass eine ´angemessene Abschlagszahlung` für die TIWAG fällig sei“, sagt LA Ernst.