Notarzt

In 10 Tagen soll das neue Tiroler Notarztsystem gelten und funktionieren. Bisher fehlen aber noch Notärzte, es wird noch verhandelt und notwendige Verträge sind noch nicht unterschrieben.

Gelingt Lückenschluss im Notarztwesen?

„Die Tiroler Bevölkerung hat das Recht zu wissen, ob sie ab 1. Juli mit einer verschlechterten Notarztversorgung rechnen muss. Ich frage mich, ob  ÖVP Landesrat Tilg die Lücken bei der Notarztversorgung, beispielsweise in Osttirol, im hinteren Zillertal oder im Tiroler Oberland, mit 1. Juli für die Bürger zufriedenstellend schließen kann”, meint Klubobmann LA Bernhard Ernst angesichts der Lücken und Unsicherheiten beim Notarztwesen.

Viele Notärzte haben Dienst schon quittiert!

“Die Diskussionen der letzten 24 Monate haben schon geschadet und bewirkt, dass zahlreiche, langjährig dienende und erfahrene Notärzte ihren Dienst quittiert haben. Landesrat Tilg und die schwarz-rote Landesregierung haben das bewährte und funktionierende Notarztsystem zerschlagen und jetzt läuft ihnen die Zeit davon, ein neues und funktionierendes Notarztsystem auf die Beine zu stellen. Wir haben das Vertrauen in Landesrat Tilg verloren“, stellt LA Bernhard Ernst fest.

ÖVP Landesrat Tilg muss Fakten auf den Tisch legen!

LA Bernhard Ernst stellt im Landtag mittels schriftlicher Anfrage 18 Fragen zu den Lücken in der Tiroler Notarztversorgung.

„Wir wollen wissen, wie es in den einzelnen Bezirken genau ausschaut. Wie viele Notärzte wird es geben? Welche Trägerorganisationen haben einen Vertrag bekommen und zu welchen Kosten wird das Tiroler Notarztwesen künftig arbeiten? Landesrat Tilg und die ÖVP-SPÖ Landesregierung haben der Tiroler Bevölkerung immer versprochen, dass sie die Gesundheitsversorgung besser und billiger machen werden. Den Beweis dafür sind sie bisher allerdings schuldig geblieben“, erklärt LA Bernhard Ernst.

Foto: Bernd Boscolo, pixelio.de