1-Euo-Münze in einer Gasflamme

Versorgungssicherheit ist entscheidend!

Gut, wenn es am Tiroler Gasmarkt ab 1. Oktober mehr Wettbewerb und hoffentlich günstigere Angebote für die Tiroler Gaskunden gibt. Allerdings ändert sich am Grundproblem, dass Tirol ausschließlich über eine Gasleitung aus Deutschland versorgt wird, nichts. Besonders was die Versorgungssicherheit für private Haushalte wie für Wirtschafts- und Industriebetriebe im Krisenfall betrifft, ist das entscheidend, denn die Gasspeicher in Österreich liegen östlich von Tirol, in Salzburg und in Oberösterreich”, erklärt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

FRITZ-Landtagsinitiative:

  • Dringlichkeitsantrag „Zweite Gasleitung für Tirol: Gaspreise senken – Versorgungssicherheit erhöhen“

Bau der 2. Gasleitung sichert Gasversorgung der Tiroler!

Karte der geforderten Gasleitung zwischen Saalfelden und Hochfilzen“Der von uns seit Jahren zusammen mit der Bundesbehörde E-Control geforderte Bau des fehlenden kurzen Verbindungsstückes für die Gasleitung aus Ostösterreich ist endlich politisch in Angriff zu nehmen. Die ÖVP-dominierte Landesregierung rührt dafür seit Jahren keinen Finger und lässt alle Bemühungen im Sand verlaufen. Auf unsere Initiative hin hatte zuletzt sogar die Firma RHI in Hochfilzen eine finanzielle Beteiligung für den Bau der 2. Gasleitung angeboten. Neben den Kosten geht es um die Versorgungssicherheit und die sichert oder gefährdet den Wirtschaftsstandort Tirol”, ist Haselwanter-Schneider überzeugt.

Bau der 2. Gasleitung spart jedem Tiroler Gashaushalt 160 €!

“Den Bau dieses fehlenden Teilstückes der 2. Gasleitung darf die Landesregierung jetzt nicht wieder – mit Verweis auf einen zusätzlichen Anbieter – auf die lange Bank schieben. Jeder Tiroler Gaskunde würde sich dadurch bis zu 160 Euro jährlich ersparen. Klar ist, für den fehlenden Wettbewerb zahlen ausschließlich die Tiroler Gaskunden – besonders die Privatkunden, aber auch die Wirtschaft!”, verlangt Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider mehr Initiative der Landesregierung.

Zum Nachlesen:

ÖVP hatte Recht: Tirol ist oben…

“Zur Landtagswahl hat die ÖVP mit dem Slogan ´Tirol ist oben` geworben und damit die Probleme vieler Tirolerinnen und Tiroler ungewollt, aber punktgenau getroffen: Die Kosten fürs Wohnen sind nirgends so weit oben wie in Tirol, egal ob für Baugründe, Einfamilienhäuser oder für die Mieten. Die Gaspreise sind hoch und es fehlt die Versorgungssicherheit, die Spritkosten liegen laut aktueller AK-Erhebung mit bis zu 6 Cent pro Liter deutlich höher als in Ostösterreich, selbst ein Öffi-Schüler- und Lehrlingsticket kostet bei uns für jeden Jugendlichen 36 Euro mehr pro Jahr als in Wien, Niederösterreich und im Burgenland. Dazu kommen weitere Kosten des täglichen Lebens, die jede Tirolerin und jeder Tiroler beim täglichen Einkauf deutlich spüren”, zählt Andrea Haselwanter-Schneider einige Kostentreiber auf.

…aber nur bei den Kosten, nicht bei den Einkommen!

“Tirol ist bei den Kosten oben, aber bei den Einkommen unten. Egal welche Erhebung wir heranziehen, Tirol ist letzter oder vorletzter bei den Einkommen. Hohe Kosten, niedrige Einkommen – dafür zahlen die Tiroler die Zeche, solange sie können und dann muss das Land mit immer mehr Geld für den Sozialbereich aushelfen”, stellt Andrea Haselwanter-Schneider fest.