Bildung ist ein hohes Gut

“Die Bildungslosen von heute sind die Arbeitslosen von morgen! Wem heute Bildung und Ausbildung fehlen, den trifft es als ersten, wenn Firmen Arbeitsplätze streichen. Und ohne Ausbildung ist nur schwer ein Job bzw. ein anständig bezahlter Job zu bekommen”, weiß Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider.

Die Fakten:

  • 93.000 Tiroler gelten als armutsgefährdet
  • Mehr als 26.000 Tiroler sind laut AMS arbeitslos oder in Schulung (ohne die nicht beim AMS gemeldeten)
  • 11.000 Tiroler haben keinen Hauptschulabschluss (weitere Zahlen siehe Antrag)
  • Derzeit bietet ausschließlich das BFI die Variante des kostenlosen Hauptschulabschlusses an: Allerdings nur in Innsbruck (Vormittags- und Abendvariante) und mittlerweile auch in Kufstein (Abendvariante).

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“Das Um und Auf im Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit sind Bildung und Ausbildung. Daher ist es die Aufgabe des Landes, jene Bildungseinrichtungen zu unterstützen, die den Tirolern eine zweite und dritte Chance zur Bildung und Ausbildung geben. Wir wollen erreichen, dass alle Tiroler zumindest in ihrem Heimatbezirk einen kostenlosen Hauptschulabschluss nachholen können. Das spart ihnen Fahrtzeit und Fahrtkosten, um zum Kurs nach Innsbruck zu kommen, und es verkleinert die Hürde für sie, den Hauptschulabschluss nachzuholen. Das BFI ist in der Lage, mehr Kurse und mehr Plätze anzubieten, aber es braucht dazu die stärkere Unterstützung des Landes”, erläutert Andrea Haselwanter-Schneider den Inhalt ihrer Landtagsinitiative.

Bericht der Tiroler Tageszeitung zum HauptschulabschlussListe FRITZ: Kein Tiroler ohne Schul- und Berufsabschluss!

“Zum nachgeholten Hauptschulabschluss, der zweiten Chance, gehört dann zusätzlich die Möglichkeit mit einer Lehre den Berufsabschluss nachzuholen, die dritte Chance. Jeder vom Land Tirol investierte Euro in Bildung und Ausbildung der Tiroler ist gut investiert, er fördert die Menschen, er wertet sie auf, er schützt sie vor Armut und Arbeitslosigkeit und er spart somit Kosten für sonst notwendige Sozialunterstützungen”, bringt es Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider auf den Punkt.

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