Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint vor dem Direktzug Lienz-Innsbruck

Mit Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2013 stellen die ÖBB – nach nicht erfolgter Bestellung durch die schwarz-grüne Landesregierung – den Direktzug zwischen Lienz – Innsbruck bzw. Innsbruck – Lienz ein.

ÖVP und Grüne wollten Direktzug nicht erhalten!

“Wir haben alles versucht, um den Direktzug für die Ost-, Süd- und Nordtiroler Bevölkerung zu erhalten, aber dieses Vorhaben ist am totalen Unwillen der schwarz-grünen Landesregierung und am fehlenden Engagement der ÖBB für diese Direktverbindung gescheitert. Vorerst bleibt den Ost- und Nordtirolern auf der Strecke Lienz-Bruneck-Innsbruck nur ein Provisorium mit einem Busersatz – ohne Zu- und Ausstiegsmöglichkeiten in Südtirol”, halten Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und der Osttiroler Bezirkssprecher, Markus Sint, fest.

Direktzug: Einmal weg, immer weg?

“Für den gelernten Österreicher schrillen die Alarmglocken, denn allzu oft macht die Politik ein Provisorium zur Dauereinrichtung. Wir wollen aber verhindern, dass aus dem Provisorium Ersatzbus eine Dauereinrichtung wird und wir wollen vermeiden, dass beim Direktzug das Motto ´Einmal weg, immer weg` zum Tragen kommt. Deshalb werden wir uns mit politischen Absichtserklärungen auch nicht zufrieden geben”, erklären Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint.

Zum Nachlesen – so berichten die Medien:

Dringlichkeitsantrag fordert Garantie für Wiedereinführung des Direktzuges ab 2015!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol bringt im November-Landtag (6./7. November 2013) einen Dringlichkeitsantrag ein, mit dem Ziel der schwarz-grünen Landesregierung eine verbindliche Garantieerklärung für die Wiedereinführung des Direktzuges ab 2015 abzuringen.

“Bis dato gibt es nur eine Absichtserklärung zwischen der Tiroler und der Südtiroler Politik, wonach die Wiedereinführung wörtlich ´geprüft` werden soll. Diese Formulierung lässt alles offen und der bisher fehlende Wille die Direktverbindung zu erhalten, lässt befürchten, dass sich die Tiroler Landesregierung auch künftig nur mit mäßigem Engagement für die Wiedereinführung des Direktzuges ab 2015 einsetzt. Die Zeit drängt aber, denn laut dem Südtiroler Landesrat Widmann braucht es für die Wiedereinführung eine planerische Vorlaufzeit von rund einem Jahr. Um weitere Verzögerungen zu verhindern, wollen wir, dass der Landtag unverzüglich eine Garantieerklärung für die Wiedereinführung des Direktzuges ab 2015 beschließt und damit die Landesregierung zum unmittelbaren Handeln und ernsthaften Verhandeln zwingt”, führen Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint aus.