Isabella Gruber und Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste Fritz

Der Landesregierung fehlt das Gespür, was notwendig, was nützlich und was Luxus ist!

Während die Landesregierung für viele nicht notwendigen Dinge viel Geld ausgibt, fehlen die finanziellen Mittel für wirklich Dringliches. Beispiel Schulsozialarbeit an Tirols Schulen. Während allein im Oktober-Landtag 2014 zig Millionen für den Neu- und Ausbau des Congresszentrums in Alpach, für die Regionalbahn, für Förderungen, Studien und sündteure Werbekampagnen ausgegeben werden, fehlt das Geld für genügend Schulsozialarbeiter für alle Bezirke.

“Bei anderen weniger prestigeträchtigen, aber notwendigen Dingen fehlt hinten und vorne das Geld. So werden auffällige Schüler, die den Unterricht wiederholt stören, unter Aufsicht in den Turnsaal verbannt. Eine Hilfeschrei der betreffenden Schulen und Lehrer, die sichtlich mit den Problemen überfordert sind. Aber für professionelle Hilfe, etwa durch Schulsozialarbeiter fehlt das Geld”, zeigen Neo-Landtagsabgeordnete Isabella Gruber und Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider auf.

Mehr Geld für Schulsozialarbeit: Es geht nicht um Millionen!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat vor mehr als einem Jahr, im Juni 2013, die Problematik mittels Schriftlicher Anfrage in den Tiroler Landtag gebracht. In ihrer schriftlichen Antwort hat Grün-Soziallandesrätin Baur zugegeben, dass die Nachfrage nach Schulsozialarbeit weit größer ist als das Angebot. Auf die Frage, wie viel eine flächendeckende Versorgung kosten würde und ob eine entsprechende tirolweite Bedarfsplanung schon in Arbeit ist, hat Grün-Landesrätin Baur geantwortet: “Eine Bedarfsplanung wird derzeit angedacht und in eine solche müssen die Schulen einbezogen werden. Aus diesem Grund können derzeit keine Angaben über den finanziellen Bedarf gemacht werden.”

Problem bekannt, aber nicht gelöst!

“Das Problem ist also längst bekannt, allerdings ist seither wenig passiert. Die tirolweite Bedarfsplanung gibt es noch immer nicht, eine flächendeckende Schulsozialarbeit ebenfalls nicht. Derzeit wird Schulsozialarbeit an acht Standorten in Imst, Innsbruck und Jenbach angeboten, die Nachfrage ist auch aus vielen anderen Schulen bekannt und dokumentiert. Dabei geht es gar nicht ums große Geld, für das heurige Jahr 2014 gibt die Landesregierung rund 190.000 Euro für die Schulsozialarbeit aus”, erklären Isabella Gruber und Andrea Haselwanter-Schneider.

Im Wortlaut:

Bericht der Tiroler Tageszeitung zum Thema ProblemschülerZum Nachlesen: