Fohlenhof

Mit ihren 13 Unterschriften setzen die drei Oppositionsparteien Liste Fritz – Bürgerforum Tirol, FPÖ und Grüne, gemeinsam eine Sonderprüfung des Fohlenhofes Ebbs durch den Landesrechnungshof durch. Gemäß § 3 Abs. 3 lit. c Tiroler Landesrechnungshofgesetz verlangt die Opposition, den Haflinger Pferdezuchtverband Tirol inklusive dessen Wirtschaftsbetrieb Fohlenhof Ebbs zu prüfen.

 Tiroler zahlen 1,2 Mio. € – wir wollen Transparenz und Kontrolle!

„Allein zwischen 2008 und 2010 haben die Tiroler Steuerzahler den Haflinger Pferdezuchtverband und den Fohlenhof Ebbs mit mehr als 1,2 Millionen Euro an Fördermitteln unterstützt. Wir erwarten uns, dass der Landesrechnungshof offen legt, wohin die gesamten Finanzmittel geflossen sind“, erklären die Klubobmänner LA Bernhard Ernst, LA Gerald Hauser und LA Georg Willi gemeinsam.

Landesrechnungshof soll Licht in Verflechtungen zwischen Haflinger Pferezuchtverband und privaten Firmen bringen!

“Wir wollen für Transparenz sorgen zwischen den Aktivitäten des Haflinger Pferdezuchtverbandes, der die Fördermittel des Landes bekommt, und den privatwirtschaftlichen Tätigkeiten der weiteren verstrickten Unternehmen. Denn in den letzten Jahren sind die Verflechtungen der beteiligten Körperschaften, Institutionen und Personen immer undurchsichtiger geworden”, sagt der Initiator der Landesrechnungshof- Sonderprüfung, LA Bernhard Ernst.

Laut den drei Klubobmännern ist die bisherige Überprüfung des Haflinger Pferdezuchtverbandes durch den Landesrechnungshof nur in sehr bescheidenem Ausmaß erfolgt. Das, obwohl mit mehr als 1,2 Millionen Euro Steuergeld beträchtliche Mittel in den Verband fließen.

Wird private Firma IMEX mit Steuergeldern gestützt?

„Von der Landesrechnungshof-Sonderprüfung erwarte ich mir auch Klarheit, wie es um die IMEX steht. Um diese Firma, die im Eigentum von Johannes Schweisgut steht, ranken sich viele Gerüchte. So soll die Firma finanziell schwer angeschlagen sein und deshalb wieder in den Haflinger Pferdezuchtverband integriert worden sein. Dadurch würden die Steuerzahler mit ihren Fördergeldern für den Verband eine private Firma unterstützen. Das kann es nicht sein, das gehört klar aufgezeigt und sauber getrennt. Dann können auch alle Vorwürfe, die sonst noch im Raum stehen, entkräftet werden“, meint LA Bernhard Ernst.

“Haflinger-Schweisgut im Visier des Landesrechnungshofes”