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Hintergrund der Anfrage von LA Ernst ist die Tatsache, dass spätestens mit dem Ausstieg der TIWAG aus dem Tauschvertrag mit der Energie Baden-Württemberg (EnBw) klar ist, dass die TIWAG einen beträchtlichen Teil des Stromes aus Kohle- und Atomkraftwerken bezieht.

Was hat LH Platter zu verbergen?

„Ich habe Platter dazu vier konkrete Fragen gestellt, die Antwort darauf hat er verweigert. Stattdessen hat er 0815 Angaben gemacht. Ich frage mich, was haben Platter und das Landesunternehmen TIWAG zu verbergen? Wenn alles sauber wäre, könnte Platter offen und ehrlich alle Fakten auf den Tisch legen”, meint LA Ernst.

Das Märchen vom weißen, sauberen TIWAG-Strom ist eine Lüge!

“Platter versucht das Märchen vom sauberen, weißen Strom aus heimischen, blauen Bächen und Seen am Leben zu erhalten. Damit begibt er sich ganz auf Linie der TIWAG, die dafür sündteure Werbefeldzüge unternimmt, die die Tiroler Steuerzahler allein im Jahr 2008 pro Monat (!) 660.000 Euro gekostet haben. Aber klar ist, das schöne Märchen vom sauberen Strom ist eine glatte Lüge, die Tiroler Bevölkerung wird permanent belogen und zahlt auch noch dafür!“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst fest.

Die vier konkreten Fragen an Landeshauptmann Platter durch die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol:

  • 1) Ist Ihnen bekannt, aus welchen Atom- bzw. Kohlekraftwerken Strom für die Tiroler Bevölkerung bezogen wird? Welche sind das?
  • 2) Wie viel Strom wird bezogen?
  • 3) Wie lange laufen die Verträge mit den einzelnen Kraftwerken?
  • 4) Welche Kosten entstehen durch die dafür zu zahlenden CO2 Zertifikate?

Wie viele Millionen € zahlen Tiroler für deutsche Luftverschmutzer-Kraftwerke mit?

„Für die Tiroler Steuerzahler geht es um viel Geld. Platter will keine Auskunft darüber geben, wie viele Millionen Euro die Tiroler Steuerzahler für die CO2 Zertifikate der deutschen Luftverschmutzer-Kraftwerke bezahlen müssen. Fakt ist, Tirol muss zahlen, denn noch immer bestehen Tauschverträge mit deutschen Kohlekraftwerken. Offensichtlich plagt Platter das schlechte Gewissen, denn sonst könnte er den Bürgern als Eigentümern der TIWAG diese Summen ohne weiteres mitteilen“, erklärt LA Ernst.