Tunnelloch

„LH Platter und die ÖVP-SPÖ Landesregierung müssen Schluss machen mit der Geheimniskrämerei und die Karten endlich auf den Tisch legen! Was ist mit den 350 Millionen Euro, die das Land Tirol für den Brenner Basistunnel übernehmen soll? Tirol hat in dieses Tunnel-Phantom schon mehr als 50 Millionen Euro investiert. Es gibt Null Spielraum für Tirol jetzt noch einmal 350 Millionen Euro zu zuschießen. Diese Summe ist ganz einfach nicht machbar! Es ist nicht machbar, erst recht nicht in einer Zeit, wo es generelle Kürzungen im Landesbudget geben soll. Laut Landesregierung 10 bis 20% bei den Ermessensausgaben, das wären rund 100 Millionen Euro. Da wird auch der Sozialbereich nicht ausgenommen bleiben!“, befürchtet LA Fritz Dinkhauser.

Keine Tiroler Millionen für Brenner Basistunnel-Phantom!

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol stellt unmissverständlich klar, dass sie strikt gegen eine weitere Millionenbeteiligung auftreten wird. Als Bürgerbewegung ist es ein Affront gegenüber den Tirolern, Millionen für ein sinnloses Projekt raus zu schmeißen. Erst recht, weil feststeht, dass der Brenner Basistunnel den Schwerverkehr auch nach Realisierung nicht von der Straße auf die Schiene bringen wird. Wir werden dementsprechenden Widerstand leisten.

Millionenschwere Prestige-Projekte zugunsten der Menschen zurückstellen!

„Die ÖVP-SPÖ Landesregierung muss diese millionenschweren Prestige-Projekte zugunsten der Menschen zurückstellen! Die Millionen für den Brenner Basistunnel genauso wie für das Protz-Museum am Berg Isel. Laut Auskunft des Landes Tirol betragen dort allein die geschätzten Baukosten mehr als 20 Millionen Euro. Insider sprechen bereits von rund 25 Millionen Euro, wegen diverser Umplanungen. Ein Fass ohne Boden, denn auch die jährlichen Betriebskosten von 670.000 Euro sind üppig. Auch der geplante Umbau des Landhausplatzes kommt zur völlig falschen Zeit. Nicht nur die aktuell mehr als 17.000 Arbeitslosen, auch tausende Tiroler, die mit ihrem Einkommen kein Auskommen finden, brauchen jede finanzielle Unterstützung. Daher ist es unangebracht, eine 6 Millionen Euro teure Betonwüste hin zu klotzen“, sagt LA Fritz Dinkhauser.