Monopoly mit brennenden Scheinen

Liste Fritz setzt sich jedoch hartnäckig weiterhin für die Arbeitslosen in Tirol ein

Unter dem Generalthema “Arbeitslosigkeit bekämpfen: Denen helfen, die es brauchen” hat die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol drei Dringlichkeitsanträge zur besseren Aus- und Weiterbildung der Tiroler, für einen günstigeren Sozialtarif auf Strom und Gas für arbeitslose Menschen und andere Geringverdiener sowie für mehr Geld und mehr Brückenarbeitsplätze in Hilfseinrichtungen eingebracht. Die ersten beiden Anträge haben ÖVP und Grüne verschoben, den dritten werden sie noch in dieser Landtagssitzung behandeln.

Positiv, ÖVP und Grüne machen einen Schritt in die richtige Richtung…

“ÖVP und Grüne haben sich heute im Landtag bereit erklärt, über unseren Antrag für mehr Landesgeld und damit mehr Brückenarbeitsplätze in den sozialökonomischen Betrieben und im gemeindenahen Beschäftigungsprogramm zu unterhalten. Das ist gut, weil diese Einrichtungen gerade Langzeitarbeitslosen, deren Zahl ständig steigt, Brückenarbeitsplätze bieten, die so wieder in den Arbeitsmarkt kommen”, erklären Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Andreas Brugger.

…negativ, weil sie machen auch zwei Schritte zurück!

Andreas Brugger und Andrea Haselwanter-Schneider von der Liste Fritz“Schlecht ist dagegen, dass ÖVP und Grüne es ablehnen, mehr für die Aus- und Weiterbildung der Tiroler zu tun und all denen, die es brauchen, wenigstens dieselben günstigen Strom- und Gastarife zu gewähren, wie sie die Großkunden der Industrie und Wirtschaft von den Unternehmen TIWAG und TIGAS bekommen. Beide Unternehmen stehen zu 100 Prozent im Eigentum der öffentlichen Hand, die Landespolitik könnte hier direkt und konkret helfen. Es ist ungerecht und unverständlich, dass Betriebe um bis zu 20 Prozent günstigere Strom- und Gastarife von den öffentlichen Unternehmen bekommen, aber arbeitslose Tiroler, Wenigverdiener, Mindestpensionisten, Alleinerziehende und kinderreiche Familien nicht”, stellen Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger fest.

Im Wortlaut – die 3 FRITZ-Landtagsinitiativen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit:

  1. Dringlichkeitsantrag „Arbeitslosigkeit bekämpfen: Denen helfen, die es brauchen! Maßnahmenpaket Bildung“
  2. Dringlichkeitsantrag „Arbeitslosigkeit bekämpfen: Denen helfen, die es brauchen! Mehr Landesgeld für mehr Plätze in den sozialökonomischen Betrieben und im gemeindenahen Beschäftigungsprogramm“
  3. Dringlichkeitsantrag „Arbeitslosigkeit bekämpfen: Denen helfen, die es brauchen! Sozialtarif für Strom und Gas für Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten“

Mehr Arbeitslose in Tirol als die Stadt Kufstein Einwohner hat!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol belegen die veröffentlichten Zahlen des AMS den nach wie vor dringenden Handlungsbedarf in Tirol. Aber ÖVP und Grüne geben Steuergeld für den Kauf eines Wohnhauses in Brüssel aus.

Die Dokumente zum Hauskauf in Brüssel“Ende Juni waren mehr als 21.000 Tiroler ohne Arbeit und in Schulungen, das sind mehr Menschen als die Stadt Kufstein Einwohner hat. Hinter jedem dieser arbeitslosen Menschen steckt ein Schicksal, jeder ist einer zu viel”, sieht Andrea Haselwanter-Schneider die Menschen hinter den Zahlen.

ÖVP und Grüne: 900.000 € für Wohnhaus in Brüssel

“Die schwarz-grüne Landesregierung kann und muss mehr tun, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Unsere Landtagsinitiativen scheitern sicher nicht am Geld, wenn ÖVP und Grüne heute im Landtag gleichzeitig 900.000 Euro Steuergeld freigeben, um ein Wohnhaus in Brüssel zu kaufen! Das bringt den Tirolern und erst recht den arbeitslosen Tiroler sicher keinen Vorteil, da stimmt die Wertigkeit ganz einfach nicht. Die Landesregierung muss denen helfen, die sich selbst nicht helfen können!”, betonen Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger.

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