Gas Geld

Teures Gas trifft arme Menschen!

Das Landesunternehmen TIGAS – der Monopolist in Sachen Gaslieferant im Land – erhöht ab 1. Juli 2011 den Gaspreis. Jeder Tiroler Gas-Haushalt zahlt dann 60 Euro mehr.

„Die höheren Kosten fürs Gas treffen rund 35.000 Tiroler Gaskunden. Darunter viele Menschen, die es sich ohnehin nicht leisten können, für sie sind 60 Euro pro Jahr ein Schlag ins Gesicht. Schließlich müssen die Tiroler ohnehin schon rund 50% ihres Einkommens fürs Wohnen und für Energie ausgeben. Obwohl die Tiroler mit durchschnittlich 1.296 Euro netto, 14 Mal pro Jahr, österreichweit am wenigsten verdienen, müssen sie bei den Wohn- und Energiekosten sowie beim täglichen Leben im Hochpreisland Tirol leben”, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Landesunternehmen dreht an Gebührenschraube!

“Mit der TIGAS dreht jetzt ausgerechnet ein Landesunternehmen an der Gebührenschraube und setzt viele Tiroler Haushalte damit weiter unnötig unter Druck, während die zuständige ÖVP-SPÖ Landesregierung unter Landeshauptmann Platter wortlos und vor allem tatenlos zuschaut“, ärgert sich LA Fritz Dinkhauser.

Liste FRITZ: Zwei konkrete Maßnahmen, die die zuständige ÖVP-SPÖ Landesregierung umsetzen soll:

  1. Kurzfristig: Einen Bestpreistarif auf Gas und Strom wie für große Industriekunden auch für kinderreiche Familien, Alleinerziehende, Wenigverdiener und Mindestpensionisten über die Landesunternehmen TIGAS und TIWAG einführen.

  2. Mittelfristig: Schluss für das TIGAS-Monopol. Endlich den Lückenschluss im Gasnetz Richtung Salzburg und Ostösterreich durchführen (2. Gasleitung) und damit alternative Anbieter mit günstigeren Gastarifen ins Land lassen.

TIGAS-Monopol bezahlen Tiroler Gaskunden!

„Für das TIGAS-Monopol zahlen die 35.000 Tiroler Gaskunden die Zeche in Form von österreichweit hohen Gaspreisen. Ohne 2. Gasleitung, keine anderen Anbieter – ohne andere Anbieter, keine billigeren Gaspreise. Das muss und darf nicht sein, die ÖVP-SPÖ Landesregierung kann Abhilfe schaffen – wenn sie will”, erinnert LA Dinkhauser an den schon einmal von ÖVP und SPÖ diesbezüglich ebgelehnten Antrag der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol.

Großkundenpreise auch für bedürftige Tiroler!

“Auch den Bestpreistarif für jene, die ihn brauchen, kann die ÖVP-SPÖ Landesregierung umsetzen. Unseren Antrag haben ÖVP und SPÖ im Landtag abgelehnt. Ich fordere sie zum Umdenken auf, wir müssen für die Menschen, denen es nicht so gut geht, da sein. Wenn es nur darum geht, dass der Antrag von der falschen politischen Gruppe kommt, können ihn ÖVP und SPÖ ja selber noch einmal einbringen und ihn dann als ihren Erfolg feiern. Uns ist wichtig, dass wir den Tirolern, die es brauchen, helfen!“, stellt LA Dinkhauser klar.