Altenpflege

Gewaltige Vorteile

“Ich könnte mir die Arbeit mit unseren knapp 30 Mitarbeitern ohne unser modernes IT-System gar nicht mehr vorstellen. Es spart Zeit und Nerven und es steigert die Qualität. Ich würde es nicht mehr hergeben!”, sagt der Geschäftsführer eines Tiroler Sozialsprengels, der seit einiger Zeit mit einem professionellen und modernem IT-System arbeitet.

Anschaffungskosten rechnen sich

“Die Vorteile für ein einheitliches IT-System für alle Sozial- und Gesundheitssprengel überwiegen die Anschaffungs- und Einführungskosten: Ein modernes Computersystem erleichtert die Zeiterfassung, Routenplanung und Abrechnung, es verbessert die Dienst- und Pflegeplanung, es vereinfacht den Austausch zwischen den einzelnen Sprengeln und es spart dadurch langfristig Kosten fürs Land und die Gemeinden. Natürlich ist ein neues Programm eine Herausforderung und es kostet Zeit und Geld”, berichtet Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider über die Erfahrung der Praktiker.

Im Wortlaut:

Landesregierung muss Chance jetzt nützen!

Andrea Haselwanter-Schneider beim Besuch eines AltersheimsDie neun Sozialsprengel in Osttirol und der Sozialsprengel Kufstein-Schwoich-Thiersee haben bis dato auf ein modernes IT-System umgestellt. Doch nicht jeder der verbleibenden 52 Tiroler Sozial- und Gesundheitssprengel kann sich die Anschaffungskosten und die laufenden Kosten leisten.

“Die schwarz-grüne Landesregierung muss jetzt reagieren und allen Sozial- und Gesundheitssprengeln ein einheitliches Computersystem zur Verfügung stellen. Verpasst die Platter-Regierung diese Gelegenheit, werden die einzelnen Sprengel unterschiedliche Wege gehen: Finanziell besser ausgestattete werden sich ein eigenes, modernes IT-System zulegen, andere werden das nicht können. Die Folge ist ein Fleckerlteppich, der die Arbeit behindert. Auf der Strecke bleiben die Klienten und die Mitarbeiter der Sprengel”, drängt Andrea Haselwanter-Schneider die Landesregierung zu raschem Handeln.

Zum Nachlesen:

Fleckerlteppich wie bei Heimen verhindern!

“Was passieren kann, sehen wir bei den Alten- und Pflegeheimen: Dort hat das Land ein einheitliches Computer-System verschlafen, weshalb es derzeit zig unterschiedliche Systeme gibt und eine Umstellung jetzt im Nachhinein viel Geld und viele Personalstunden kosten würde. Die Landesregierung darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen!”, mahnt Andrea Haselwanter-Schneider.

Pflege daheim unterstützen

“Daheim statt im Heim alt werden, wünschen sich die meisten Tiroler. Dazu müssen wir die pflegenden Angehörigen entlasten und die Mitarbeiter der Tiroler Sozial- und Gesundheitssprengel unterstützen. Sie versorgen rund 70.000 Tiroler pro Jahr und stoßen dabei zusehends an die Grenze des Schaffbaren. Für ihre engagierte Arbeit brauchen sie auch eine professionelle und zeitgemäße Ausstattung. Ein modernes und einheitliches IT-System gehört da unbedingt dazu”, hofft Andrea Haselwanter-Schneider auf die Einsicht des Landes.