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Faire Fonds – sowohl für Bürger als auch für Bauern!

Was für die Bauern in Tirol recht ist, muss für die Bürger billig sein! Wenn der Landeskulturfonds als Hausbank der Bauern einspringt, dann frage ich, welche Hausbank haben die Arbeitnehmer, Handwerker und Gewerbetreibenden in Tirol?

Landeskulturfonds: Nicht nur Bauern, auch Bürgern helfen!

 

„Wenn der landeseigene Landeskulturfonds die Zinsen für die Darlehen der Bauern in der derzeit wirtschaftlich schwierigen Zeit halbiert, dann ist das in Ordnung. Das Land Tirol muss sich aber überlegen, wie es all den anderen Arbeitnehmern, Handwerkern und Gewerbetreibenden helfen kann. Nicht nur die Bauern haben in den letzten Jahren investiert und sind jetzt von der Krise getroffen und betroffen. Wenn der Landeskulturfond als Hausbank der Bauern einspringt, dann frage ich, welche Hausbank haben die Arbeitnehmer, Handwerker und Gewerbetreibenden in Tirol? Es kann nicht sein, dass die Landesregierung nur einige wenige unterstützt und die vielen anderen im Stich lässt!“, sagt LA Fritz Dinkhauser.

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol geht es um die Frage der Gerechtigkeit. Die Landesregierung kann nicht einseitig finanzielle Unterstützung bieten. Arbeitnehmer, Handwerker, Gewerbetreibende dürfen nicht übrig bleiben. Gerechte Verteilung gebührt nicht nur einer Gruppe von Tirolern, sondern allen Tiroler Bürgern. LA Dinkhauser macht dazu auch konkrete Vorschläge.

Konkrete Vorschläge der Liste FRITZ, wo das Land Tirol den Bürgern helfen kann

„Das Land kann etwa über die Wohnbauförderung eingreifen und helfen. Die Zinsen für die Darlehen anpassen oder die Rückzahlungen für die Darlehen verschieben. Das Land kann bei den öffentlichen Gebühren und Tarifen für Wasser, Abwasser oder Müll eingreifen und den Tirolern helfen. Das Land kann auch über die Landesenergieversorger bei den Energiepreisen eingreifen, etwa mit einem Preisstopp für Strom und Gas. Nur mehr bis Ende Juni gilt die Zusage, dass der Strompreis nicht steigt. Für die zeit danach steht eine Strompreiserhöhung im Raum. Auch von günstigeren Gaspreisen profitieren 70.000 Tiroler Haushalte in 130 Gemeinden. Laut staatlicher Regulierungsbehörde E-Control könnten sich die Tiroler Gaskunden allein durch eine zweite Gasleitung nach Tirol und alternativer Gasanbieter 10 bis 20 Prozent Kosten sparen”, schlägt LA Dinkhauser konkrete Maßnahmen vor.