Das Land Tirol verfügt über 22 Stiftungen und Fonds (7 verwaltet das Land direkt, 15 haben eigene Rechtspersönlichkeit) mit einem Kapitalvolumen von rund 175 Millionen Euro.

Transparenz und Kontrolle fehlen!

“Bei diesen Stiftungen und Landesfonds geht es um öffentliches Geld, um das Geld aller Tiroler. Die Kontrolle darüber ist dem Landtag aber weggenommen und ins Hinterzimmer der Landesregierung gegeben worden. Ein paar Landesräte entscheiden darüber, wer wie viele Millionen bekommt. Es fehlen Transparenz und Kontrolle”, kritisieren Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Andreas Brugger.

Auflistung (einmal pro Jahr) im Rechnungsabschluss des Landes (Stand: 31.12.2012):

Aufschluss der Ausgaben für Stiftungen und Fonds 2011

FRITZ-Lösungsvorschläge liegen am Tisch

“Es braucht eine Demokratisierung der Tiroler Politik, mehr Transparenz und Kontrolle der öffentlichen Gelder. Ein Ende des Blindfluges für die gewählten Volksvertreter. Eine klare Strategie für die Landesunternehmen sowie für die Stiftungen und Landesfonds. Die Volksvertreter im Landtag müssen ständig sondern über den Kontostand des Landes, über den Geschäftsverlauf und die langfristige Strategie informiert sein”, führen Haselwanter-Schneider und Brugger aus.

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol will für das Landesbudget sowie für die Stiftungen und Landesfonds einen ständigen Budgetausschuss einrichten, damit der Landtag nicht nur einmal im Jahr ein 3-Mrd-Euro-Landesbudget beschließt und dann – außer bei Budgetmittelumschichtungen – nicht mehr weiß, wie das Land finanziell unterwegs ist.

Zum Nachlesen – so berichten die Medien: