Münzen

ÖVP Landeshauptmann Platter hat seinen Budgetvoranschlag für 2013 im Landtag in höchsten Tönen gelobt: Österreich und Europa beneide Tirol, Kritik am ÖVP-Kurs bezeichnet er als jammern und vernadern.

ÖVP-Eigenlob stinkt!

“Die Tiroler und insbesondere die tausenden Arbeitnehmer, die das Steuergeld erwirtschaften, das die ÖVP verteilt, brauchen ein gutes Gemüt und einen guten Magen um sich diese Lobeshymnen der ÖVP auf die eigene Politik anzuhören”, sagt LA Fritz Dinkhauser zum Eigenlob der ÖVP-Redner Platter und Bodner.

Die Landesschulden Tirols von 1987 bis 2013

Fakt 1: Platters 278,5 Mio. €-Schuldenberg!

“Fakt ist, dass die Platter-Regierung mit 278,5 Millionen Euro den größten Schuldenberg aller Zeiten in Tirol aufgetürmt hat. Den Titel Schuldenhauptmann von Tirol trägt Platter zu Recht! Allein für diesen Schuldenberg zahlen die Steuerzahler jährlich 9 Millionen Euro Zinsen. Die Gründe für die Schulden sind nicht die Wirtschaftskrise des Jahres 2008, sondern die Gründe sind hausgemacht, wie auch der Bundesrechnungshof bestätigt”, erläutert Fritz Dinkhauser.

Fakt 2: Tiroler mit niedrigsten Einkommen in Österreich!

“Fakt ist, dass die Einkommen der Tiroler laut Angaben des Bundesrechnungshofes die niedrigsten in ganz Österreich sind und in den letzten Jahren auch nicht gestiegen sind, wohl aber sind die Miete, das Schnitzel oder Bier, das Tanken oder das Heizen immer teurer geworden”, führt Dinkhauser aus.

Fakt 3: Vermögen nicht gerecht verteilt!

“Fakt ist auch, dass es keine gerechte Verteilung des Vermögens gibt und die Reichen immer reicher werden. Unsere Aufgabe als Landespolitiker ist es, für jene Menschen da zu sein, die sich nicht selber helfen können. Dem Platter-Budget fehlen Ideen, es fehlen Reformen und es fehlen Schwerpunkte für die Menschen für eine bessere Zukunft, daher lehnen wir das Budget in allen Punkten ab”, stellt Fritz Dinkhauser klar.

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Viele Tiroler Familie können sich Wohnen kaum leisten!

“Eine Tiroler Familie war bei mir. Sie leben mit ihrem Kind zu dritt in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Der Mann hat Rückenprobleme und ist arbeitslos, die Frau mit Zwillingen schwanger. In ihrer verzweifelten Suche nach einer größeren, leistbaren Wohnung haben sie mich um Hilfe gebeten. Mein Anruf beim Wohnungsamt hat ergeben, dass sie auf Platz 191 der Warteliste sind. Es ist nichts zu machen! Vielen Menschen in Tirol geht es gut, aber viele tun sich auch immer schwerer. Die ÖVP wischt diese Schicksale beiseite, sie nennt sie Einzelfälle und die, die sie aufzeigen, schimpft sie Sumser und Vernaderer”, ärgert sich Fritz Dinkhauser.

ÖVP mit eigenen Skandalen beschäftigt…

“Die ÖVP sieht über diese Tiroler hinweg, sie ist beschäftigt mit ihren eigenen Skandalen von der UMIT über den Fohlenhof, von der Lebenshilfe bis zum Milchhof. Bei der Landesbank Hypo verantwortet die ÖVP, dass innerhalb von nur drei Jahren mehr als 300 Millionen Euro Tiroler Volksvermögen in den Sand gesetzt wurden. Platter hat dazu gesagt, die Bank sei gut aufgestellt!”, erinnert Fritz Dinkhauser an das ÖVP-Finanzdebakel bei der Landesbank Hypo.

…verweigert Zusammenarbeit mit den Bürgern!

“Wir haben im Landtag zusammen mit der Opposition die Kontrolle wahrgenommen und all diese Skandal mitaufgezeigt, wir haben als Liste Fritz – Bürgerforum Tirol Lösungen für das Wohndilemma vorgelegt und zig Sozial- und Bildungsinitiativen beantragt. Aber die ÖVP will keine Zusammenarbeit mit uns und keine Zusammenarbeit mit den Bürgern, sie will den Machterhalt um jeden Preis. Die ÖVP wird sich auch nicht mehr ändern, es liegt daher an den Tirolerinnen und Tirolern bei der Landtagswahl für Veränderung zu sorgen!“, setzt Fritz Dinkhauser auf die Menschen im Land.