Die Zentrale der Landesbank Hypo Tirol in Innsbruck

Profil berichtet, Liste Fritz hakt nach!

Die Kontrollpartei Liste Fritz – Bürgerforum Tirol nimmt einen Bericht in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins profil (Nr. 18) über die Fremdwährungsanleihen in Milliardenhöhe der österreichischen Hypo-Banken zum Anlass, um mit einer schriftlichen Anfrage im Tiroler Landtag Aufklärung zu verlangen.

Hypo Tirol Bank: Fremdwährungsanleihen von 1,6 Milliarden Euro!

Wie das Nachrichtenmagazin profil schreibt, hat die Landesbank Hypo Tirol “in den Jahren 2005 bis 2007 umgerechnet rund eine Milliarde Euro in einer bunten Mischung aus Franken, Yen und US-Dollar aufgenommen. Diese Anleihen müssen in den kommenden zwei Jahren getilgt werden. Mittlerweile haben die Anleihen jedoch einen Gegenwert von knapp 1,6 Milliarden Euro erreicht”.
Laut Nachrichtenmagazin profil ließ die Hypo Tirol Bank eine entsprechende Anfrage dazu unbeantwortet!

Volle Aufklärung statt Geheimniskrämerei!

“Wir verlangen mittels schriftlicher Anfrage volle Aufklärung im Tiroler Landtag, ob bei der Landesbank Hypo Tirol schon wieder Gefahr in Verzug ist. Angesichts des beschriebenen Milliardenvolumens sind Schweigen, Nicht-Antworten und Aussitzen untragbar und unbefriedigend. Landeshauptmann Günther Platter und die Verantwortlichen der Hypo Tirol Bank haben die Verantwortung und die Verpflichtung, ihre Kunden und Mitarbeiter, die Tiroler Steuerzahler und den Tiroler Landtag umfassend und offen zu informieren. Schließlich müssen die Fremdwährungsanleihen in den kommenden zwei Jahren getilgt werden. Das vorhandene Risiko derartiger Geschäfte wird nicht kleiner, in dem es verschwiegen und zur Geheimsache erklärt wird”, hält FRITZ-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider fest.

Gefahr in Verzug – müssen Tiroler schon wieder Zeche zahlen?Andrea Haselwanter-Schneider im Tiroler Landtag

“Wie hoch ist das Risiko dieser Milliardengeschäfte mit Fremdwährungsanleihen tatsächlich? Welche neuerlichen Verluste drohen und in welcher Höhe? Können Verluste eventuell durch Absicherungsgeschäfte abgewendet werden? Wie sicher sind solche Absicherungsgeschäfte, etwa durch Swap-Geschäfte, wirklich? Wird die Landeshaftung schlagend und müssen die Tiroler Bürger über die Landeshaftung erneut Millionen zuschießen? Nach mehr als 350 Millionen Euro, die die Landesbank Hypo Tirol in den Sand gesetzt hat, und nach einer Finanzspritze der Tiroler Bevölkerung von 220 Millionen Euro aus dem Landesunternehmen TIWAG muss die Zeit der Geheimniskrämerei endgültig vorbei sein. Die Bevölkerung und der Landtag verlangen und verdienen volle Aufklärung!”, fordert Andrea Haselwanter-Schneider.

Zum Nachlesen:

  • Hypotätisch, Nachrichtenmagazin Profil vom 27.04.2015

Das Magazin Profil berichtet zur Hypo Tirol Bank