Hypo Tirol Bank

Die Landesbank Hypo Tirol schreibt nach 72 Millionen Euro im Jahr 2009 auch im Jahr 2010 rund 70 Millionen Euro in den Wind. Die Tiroler Bürger als 100% Eigentümer der Landesbank müssen die Verluste abdecken.

Zum Nachlesen – die Chronologie:

So hat die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol vor Millionen-Ausfällen bei der Hypo gewarnt…

Landesbank Hypo Tirol vor dem Abgrund!

„Tirols Bürger erleben den Niedergang eines ihrer Flagschiffe, der Landesbank Hypo Tirol. Die Situation ist dramatischer als angenommen. Die Hypo Bank steht vor dem Abgrund und hat ihr Vertrauen verspielt. Das Image des Landes Tirol wird damit schwer erschüttert. Es geht um 100 % Eigentum der Tiroler, mit dem grob fahrlässig umgegangen worden ist. Auch jetzt ist kein Ende abzusehen, weil wir nicht wissen, welche Leichen im Keller der Hypo noch liegen. Angesichts der Milliarden an Derivaten und Swaps kann noch einiges auf die Tiroler zukommen“, erklärt LA Fritz Dinkhauser.

Liste Fritz – Bürgerforum Tirol warnt seit zwei Jahren vor Hypo-Debakel!

„Wir haben die Probleme bei der Landesbank Hypo Tirol vor zwei Jahren aufgezeigt und sind als Miesmacher gescholten worden. Landeshauptmann Platter hat im Landtag sogar gesagt, die Bank sei gut aufgestellt. Jetzt zeigt sich einmal mehr, das alle unsere Befürchtungen berechtigt waren. Landeshauptmann Platter als Eigentümer-Vertreter hat sich geweigert, die vom Volk gewählten Abgeordneten des Landtages offen und ehrlich zu informieren“, stellt LA Dinkhauser klar.

Verantwortung für 140 Millionen €-Hypo Debakel klären!

„Diese ÖVP-SPÖ Landesregierung hinterlässt einen einzigen Scherbenhaufen. Für das Hypo-Fiasko müssen Landeshauptmann Platter und der ehemalige Aufsichtsrat die Verantwortung übernehmen. 72 Millionen Euro im Jahr 2009, 70 Millionen Euro im Jahr 2010, das sind mehr als 140 Millionen Euro an Abschreibungen in zwei Jahren. Das sind knapp 2 Milliarden Schilling! In anderen Ländern treten Regierungen nach so einem Debakel zurück. In Tirol musste Hypo-Chef Gruber vorzeitig seinen Hut nehmen und hat dafür 400.000 Euro Schmerzensgeld bekommen. Jetzt schickt die Landesbank zwei weitere Vorstände mit hohen Beträgen in Urlaub. Diese drei zu alleinigen Sündenböcken zu machen, ist zu einfach. Wo war beim Hypo-Finanz-Debakel die Kontrolle durch den Aufsichtsrat und die Landesregierung als Eigentümer-Vertreter. Dazu muss es noch Aufklärung geben“, sagt LA Dinkhauser.