Die Fassade der Hypo Tirol Bank Zentrale in Innsbruck

Landtag bekommt keine Info zu Hypo-Führungsproblemen!

“Es ist unerhört, dass den gewählten Volksvertretern im Tiroler Landtag seitens des Eigentümervertreters, Landeshauptmann Platter, sowie des Aufsichtsratsvorsitzenden, Wilfried Stauder, seit Monaten jede Information zu den Problemen der Führungsmannschaft der Landesbank Hypo Tirol vorenthalten wird. Als wäre die Landesbank der Tiroler die private Firma der Herren Platter und Stauder, müssen die Landtagsabgeordneten aus den Medien erfahren, dass einer der drei hochbezahlten Hypo-Vorstände offenbar seit Monaten krankgeschrieben ist und seinen Aufgaben nicht nachkommen kann”, kritisieren Klubobfrau LA Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Andreas Brugger die Nicht-Informationspolitik von Platter und Stauder.

Landesbank Hypo: Zwei statt drei Vorstände genügen offenbar

“Seit Monaten wird die Landesbank Hypo Tirol von einem Zweiervorstand geführt, laut Erklärung von Platter und Stauder gegenüber Medien laufe in der Landesbank aber alles planmäßig. Nichtsdestotrotz wollen Platter und Stauder noch im Herbst einen Dreiervorstand ausschreiben. Diese Aussagen des Eigentümervertreters Platter und des Aufsichtsratsvorsitzenden Stauder sind widersprüchlich: Entweder kann jetzt mit zwei Vorständen die Arbeit nicht ordentlich gemacht werden oder es braucht später auch nicht drei Vorstände, um die Arbeit ordentlich zu machen. Aber wenn jetzt seit Monaten auch zwei Vorstände die angefallene Arbeit – laut Platter und Stauder planmäßig – erledigen konnten, wofür soll es dann drei hochbezahlte Vorstände brauchen?”, stellen die FRITZ-Landtagsabgeordneten Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger die Ausschreibung eines Dreiervorschlages in Frage.

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Drei Hypo-Vorstände kosten mehr als 800.000 €

Die Fritz-Landtagsabgeordneten Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas BruggerFür die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol ist jetzt der richtige Zeitpunkt öffentlich darüber zu debattieren, ob die wirtschaftlich ohnehin angeschlagenen Landesbank Hypo Tirol wirklich drei hochbezahlte Vorstände braucht.

“Laut Bilanz der Landesbank Hypo Tirol haben die Aktivbezüge der drei Vorstände im vergangenen Geschäftsjahr 818.561 Euro ausgemacht, das ergibt einen durchschnittlichen Vorstandsbezug von mehr als 270.000 Euro. Das sind durchschnittlich 14 Monatsgehälter zu rund 19.500 Euro. Zwei statt drei Vorstände würden also massiv Einsparungen bringen”, halten Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger fest.

Sparen bei Vorständen, nicht nur bei Mitarbeitern!

“Zwei statt drei Vorstände wären auch ein Signal, dass nicht nur bei den ´einfachen Mitarbeitern` Personal abgebaut wird, sondern auch auf der Vorstandsebene. Ende 2012 hatte die Landesbank Hypo laut Bilanz noch 679 Mitarbeiter, Ende 2013 nur mehr 606 Mitarbeiter, das sind mehr als 10 Prozent weniger Mitarbeiter innerhalb eines Jahres! Übrigens finden auch die Tiroler Sparkasse und die Raiffeisen Landesbank Tirol mit zwei Vorständen das Auslangen”, erklären die FRITZ-Landtagsabgeordneten Andrea Haselwanter-Schneider und Andreas Brugger.

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