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„Eine beschämende Bilanz hat die Landesbank Hypo Tirol heute vorgelegt. Wie befürchtet, betragen die Abschreibungen 72,5 Millionen Euro, dazu ist der Konzerngewinn auf 4,2 Millionen Euro geschrumpft. Und das, vom ohnehin schon schmalen Vorjahresgewinn von 16,7 Millionen Euro. Die Landesbank Hypo Tirol hat viel an Glaubwürdigkeit verspielt“, erklärt LA Bernhard Ernst.

Risikovorsorge für 2010 hoch – Altlasten sind groß!

Auch für das laufende Geschäftsjahr hat das Management der Landesbank Hypo Tirol eine Risikovorsorge von 50 Millionen Euro anlgelegt.

„Die Altlasten für das neue Management und den neuen Aufsichtsrat sind groß. Denn der angebliche Kriminalfall rund um die Firma M-Solar in Bayern taugt nur für einen Teil der Abschreibungen in Höhe von 72,5 Millionen Euro. Die Tiroler Bürger als Eigentümer ihrer Landesbank haben ein Recht zu wissen, woher die restlichen rund 50 Millionen Euro an Abschreibungen stammen. Wie konnte es dazu kommen und wer trägt die Verantwortung dafür? Oberstes Gebot für den neuen Aufsichtsrat und den neu zu besetzenden Vorstand muss daher auch eine neue Transparenz bei der Landesbank Hypo Tirol sein“, verlangt LA Ernst.

Liste FRITZ unterstützt Neustart – Management, Aufsichtsrat und Landesregierung in der Pflicht!

Wie schon in der Vergangenheit bekennt sich die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol zu einer starken und gesunden Landesbank Hypo Tirol. Sie unterstützt den Weg für einen Neubeginn und eine Neuausrichtung des Institutes und sieht Management, Aufsichtsrat und Landesregierung in der Pflicht.

„Wir haben im Herbst 2008 vor drohenden Problemen bei der Landesbank Hypo Tirol gewarnt und Recht behalten. Der Abgang des Vorstandsvorsitzenden Hannes Gruber und die heute vorgelegt, ernüchternde Bilanz bestätigen das. Die Landesbank braucht neben dem neuen Aufsichtsrat auch einen neuen Vorstand, den es jetzt auszusuchen gilt. Dabei ist ganz entscheidend, dass die Landesbank Hypo Tirol eine klare Strategie vorlegt, wo und wie sie künftig erfolgreich sein will. Die Landesregierung ist jetzt gefordert und kann sich nicht einfach zurücklehnen. Sie hat ihre Aufgabe nicht erledigt, sondern muss klar vorgeben, was sie mit der Landesbank zukünftig zu tun gedenkt. Die Eigentümer sind die Bürger und die haben das Recht zu wissen, was mit ihrer Bank in den nächsten paar Jahren passiert“, stellt Klubobmann LA Bernhard Ernst klar.