Hypo Tirol Bank

Landesbank Hypo-Tirol herabgestuft

„Die Herabstufung der Landesbank Hypo Tirol durch die Ratingagentur Moody´s beweist den politischen und wirtschaftlichen Totalflop der ÖVP-Wirtschaftspolitik. Platter und Stauder von der ÖVP haben die Landesbank trotz einer gewaltigen Finanzspritze von 220 Millionen Euro aus der TIWAG-Kasse und trotz blumiger Sanierungsversprechungen auf Ramschniveau heruntergewirtschaftet. Die Folge ist jetzt die totale Verunsicherung der Hypo-Mitarbeiter, der Kunden, der Tiroler Wirtschaft und der Steuerzahlenden Bürger, zumal die Ratingagentur mit weiteren Geldspritzen rechnet”, erklärt Fritz Dinkhauser.

ÖVP hat Debakel mitverursacht

“Landeshauptmann Platter und sein ÖVP-Wirtschaftssprecher und Hypo-Aufsichtsratsvorsitzender Stauder tragen die Verantwortung. Gerade Stauder, der seit 2008 Leiter des Hypo-Überprüfungsausschusses ist, müsste aufgrund des jetzt offenkundig gewordenen Totaldebakels den Hut nehmen. Obwohl er über alle Geschäfte Bescheid gewusst hat, hat er die Verantwortung abgeschoben und andere wurden vor rund einem Jahr ´krimineller Machenschaften` bezichtigt“, stellt LA Fritz Dinkhauser fest.

220 Mio. Euro Steuergeld für die Hypo

Die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat erstmals im November 2008 auf die riskanten Veranlagungen und die Probleme bei der Landesbank Hypo Tirol hingewiesen und einen radikalen Kurswechsel verlangt. Seither sind wir mit zig Anträgen und Anfragen im Landtag um Aufklärung bemüht.

„Landeshauptmann Platter hat uns mehrmals erklärt, dass die Landesbank wörtlich ´gut aufgestellt` sei und dass uns andere darum beneiden würden. Er hat auch erklärt, die 220-Millionen-Euro Finanzspritze aus der TIWAG sei nur geliehen, nicht geschenkt und damit kein verlorener Zuschuss,” erinnert sich Fritz Dinkhauser.

Fakt ist,

  • dass der Landtag als vom Volk gewählte Vertretung bis dato keinen ordentlichen Einblick in die Geschäftsgebarung der Hypo bekommen hat und die Volksvertreter damit nicht wissen, wie es der Bank wirklich geht.
  • dass ÖVP und SPÖ alle Landtagsanträge der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol auf eine Prüfung der gesamten Bank durch unabhängige Fachleute abgelehnt haben.
  • dass die EU die Hypo mittlerweile unter Kuratel gestellt hat und die Experten von Moody´s die Hypo nach ihrer Überprüfung auf Ramschstatus gesetzt haben.

Noch mehr Steuergeld 2016?

“Dramatisch ist, dass die Moody´s-Experten davon ausgehen, dass die Landesbank Hypo ab 2016 neuerlich frisches Geld der Steuerzahler brauchen wird. Damit wird das bisher in die Hypo gesteckte Steuerzahler-Geld nicht nur nicht zurückgezahlt, sondern es wird sogar neues Steuergeld nötig sein. Millionen für eine Bank statt für die Bürger!“, zeigen sich LA Fritz Dinkhauser und Klubobmann LA Bernhard Ernst entsetzt.

Die Bilanz der letzten 3 Jahre

Die Hypo-Manager – alle von der ÖVP ausgesucht und bestellt – haben in 3 Jahren 300 Millionen € Volksvermögen in den Sand gesetzt, 100 Leute abgesetzt, Familiensilber zwangsverkauft und auch noch die TIWAG mit 220 Millionen € finanziell ausgezehrt. Die Landesbank steht für 3 Jahre unter EU Kuratel.

Hintergrund & Wissen: Alles zum 300 Mio. €-ÖVP-Finanzdebakel bei der Landesbank Hypo Tirol

Zum Nachlesen: Die Berichterstattung der Medien