Fritz Dinkhauser unterzeichnet Volksbegehren gegen Postraub

Fritz Dinkhauser und die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol setzen ihre Aktionen gegen den Kahlschlag bei den Tiroler Postämtern fort. Während in Wien kein einziges Postamt geschlossen wird, sollen in Tirol 45 Postämter zusperren. 77 wurden in der jüngeren Vergangenheit schon dicht gemacht. Post-Partner sind kein Ersatz für ein funktionierendes Postamt.

Volksbegehren gegen den Postraub unterschreiben!

Als Zeichen der Unterstützung und Solidarität hat LA Fritz Dinkhauser heute vormittag das Volksbegehren gegen den Postraub unterschrieben (siehe Foto rechts).

“Niemand soll glauben, der Brief ist schon aufgegeben. Jede Unterschrift gegen den Kahlschlag bei den Postämtern ist ein Signal, dass sich die Bürger nicht alles gefallen lassen. Es ist einfach unzumutbar, wenn ältere Menschen jetzt kilometerweit ein Postamt suchen gehen sollen. Ich fordere mehr Gerechtigkeit ein!”, sagt LA Fritz Dinkhauser.

ÖVP & SPÖ haben All-Parteienantrag gegen Postämter-Schließung schon vergessen!

Auf Initiative der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol hat der Tiroler Landtag im November 2008 einen All-Parteienantrag gegen den Kahlschlag bei der Post (Anklicken & lesen) einstimmig beschlossen.

Der Tiroler Landtag hat Landeshauptmann Platter ermächtigt und beauftragt mit den Verantwortlichen in der Bundesregierung zu sprechen, um die drohenden Postämter-Schließungen zu verhindern.

  • Konkret sollten die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, dass postalische Dienstleistungen auch zukünftig im gesamten Bundes- bzw. Landesgebiet im bisherigen Umfang durch die österreichische Post AG gewährleistet sind.
  • Konkret hielt der Tiroler Landtag die kolportierten Rationalisierungspläne der Post AG für unzumutbar.
  • Konkret unetrstützte der Tiroler Landtag die bereits laufenden Bemühungen des Landeshauptmannes von Tirol sowie die der Bundesregierung zur Verhinderung der auch Tirol betreffenden Rationalisierungspläne der Österreichischen Post AG.

“Ein Postamt ist wie ein Kirchturm. Beides gehört zu einer Gemeinde, beides ist ein Treffpunkt für die Bürger. Auch wenn nicht immer alle hineingehen, die Gesellschaft darf nicht alles auf Gewinn und noch mehr Geld ausrichten, es braucht auch die soziale Verantwortung!” LA Fritz Dinkhauser