Krankenhaus Kitzbühel Krankenzimmer

„Als ÖVP Landesrat Tilg das Krankenhaus Kitzbühel zusperren hat lassen, hat er viel versprochen. Jetzt zeigt es sich, er hat kaum etwas gehalten. Sein Verhalten ist eine politische Frage, mehr aber noch eine Charakterfrage. Tilg hat menschlich und medizinisch unverantwortlich und grob fahrlässig gehandelt, er hat eine Politik der verbrannten Erde betrieben, indem er das Krankenhaus Kitzbühel zugesperrt und für keinen adäquaten Ersatz gesorgt hat. Die medizinische Arbeit hat Tilg nach St. Johann abgeschoben, was sich dort auf die Mitarbeiter und die Qualität auswirkt“, stellt LA Fritz Dinkhauser klar.

Vom öffentlichen Krankenhaus zur privaten Krankenanstalt!

Wie von der Liste Fritz – Bürgerforum Tirol immer befürchtet, wirkt sich die Schließung des Krankenhauses Kitzbühel besonders auf die sozialversicherten Patienten negativ aus. Für ihre Gesundheitsversorgung ist nichts übriggeblieben.

„ÖVP Landesrat Tilg hat aus dem öffentlichen Krankenhaus Kitzbühel eine private Krankenanstalt gemacht, für die die Bürger voll zahlen müssen. Das ist keine soziale Politik, sondern eine Politik für die Vermögenden, für die Schickeria in Kitzbühel, aber nicht für die Bürger. Sein oft propagiertes 3-Säulen-Modell gibt es nicht“, ist LA Dinkhauser erzürnt.

Traum vom versprochenen 3-Säulen Modell geplatzt!

  1. Das Gesundheitszentrum ist eine private Einrichtung. Keiner der Ärzte hat einen Kassenvertrag, es gibt nur Privatärzte.
  2. Das Reha Zentrum mit Unfall und Orthopädie wird mit der Vamed ein privater Dritter betreiben. Das Personal vom ehemaligen Krankenhaus findet dort keinen Arbeitsplatz.
  3. Das Sanatorium mit 25 Betten und OP ist nicht finanzierbar. Mehrere Interessenten sind inzwischen abgesprungen, weil das Sanatorium nicht aus öffentlichen Mitteln unterstützt werden kann. Landesrat Tilg musste das von Anfang an wissen.

Tilg hat Versprechen an Mitarbeiter gebrochen!

„Auch die menschlichen Versprechen hat Tilg nicht eingehalten. In den privaten Einrichtungen findet das ehemalige Krankenhaus-Personal keinen Arbeitsplatz. Vom versprochenen Sozialplan ist keine Rede, die ehemaligen Mitarbeiter müssen vor Gericht um ihre Ansprüche kämpfen. Jetzt muss sogar die Schlichtungsstelle entscheiden. Die Bevölkerung, die ehemaligen Mitarbeiter des Krankenhauses und die Stadt Kitzbühel, die mit den Kosten allein übrig bleibt, zahlen jetzt drauf. So schaut die großartige Lösung aus, die ÖVP Landesrat Tilg zu verantworten hat!“, sagt LA Dinkhauser.